Film : Makatsch übte zwei Jahre lang für Rolle der Knef

Heike Makatsch spielt die Hauptrolle im Film über die Schauspielerin, Sängerin und Diva Hildegard Knef. Die Rolle verlangt ihr einiges ab: So nahm die ehemalige Viva-Moderatorin unter anderem Gesangsunterricht.

Makatsch - Knef
Die Diva und ihre Mimin: Hildegard Knef (links) und Heike Makatsch. -Foto: dpa

BerlinDie Schauspielerin Heike Makatsch hat sich zwei Jahre lang auf ihre Darstellung der Hildegard Knef in der Verfilmung des Lebens der Diva vorbereitet. "Diese Rolle ist eine sehr große Herausforderung für mich", sagte die 36-jährige Makatsch am Mittwoch bei der Vorstellung des Filmprojektes in Berlin. "Hilde ist eine Ikone, das bringt hohe Erwartungen mit sich und an meine Interpretation ihrer Person."

Bei ihren Vorbereitungen habe sie sich durch Filme, Fernsehauftritte und Bücher gearbeitet. Zugang zur Knef habe sie aber letztlich durch deren Chansons gefunden. "Ihre Texte haben mich in ihr Herz blicken lassen und ich habe begonnen, sie für mich zu verstehen", sagte Makatsch. Ein Jahr lang nahm die ehemalige Viva-Moderatorin Gesangsunterricht, um die Songs der Knef im Film selbst singen zu können.

Knefs Leben "viel zu komplex für einen Film"

Die Dreharbeiten zu dem Film "Hilde" von Regisseur Heiko Wessel beginnen am Dienstag (24. Juni). Der Film zeigt die wichtigsten Stationen der Sängerin und Schauspielerin - von den Kriegsjahren bis zu ihrem Konzert in der Berliner Philharmonie 1966. "Hildegard Knefs Leben ist viel zu komplex, um alles in einem Film unterbringen zu können", begründete Wessel die zeitliche Eingrenzung.

Hildegard Knefs erster Ehemann David Cameron wird von dem jungen Briten Dan Stevens verkörpert, ihr Großvater von Michael Gwisdek. In weiteren Hauptrollen werden Monica Bleibtreu, Hanns Zischler und Johanna Gastdorf zu sehen sein.

Gedreht wird unter anderem in Südafrika, wo Szenen aus Knefs Hollywoodkarriere entstehen, sowie in Magdeburg und Hagen, wo man authentische Kulissen für das Berlin der 40er und 50er Jahre fand. Die neun Millionen Euro teure Produktion soll im März 2009 in die Kinos kommen. (ut/ddp)

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