Ticker zum Nachlesen : Eurovision Song Contest: Euphorie für Schweden

Die Schwedin Loreen gewinnt mit ihrem Düstertanz den Eurovision Song Contest. Wir haben den ganzen Abend über live mitgebloggt, unseren Ticker können Sie hier nachlesen.

von , und Christa Roth
Strahlend. Die Schwedin Loreena gewinnt den ESC 2012. Foto: dapdWeitere Bilder anzeigen
Foto: dapd
26.05.2012 19:57Strahlend. Die Schwedin Loreena gewinnt den ESC 2012.

00.36 Uhr: Das Adrenalin sinkt, der Nachdurst steigt. Zeit zum Innehalten. Was hat der diesjährige Song Contest gebracht? Einerseits die Erkenntnis, dass Favoriten doch triumphieren können. Wer bei den Buchmachern 1000 Euro auf Loreen gesetzt hatte, bekommt jetzt 1300 zurück. Glückwunsch. Zweitens die Gewissheit, dass die neue Dorfkirche in der Taiga noch lange nicht gebaut ist. Buranowskije Babuschki werden wohl noch ein Album aufnehmen müssen. Universal, übernehmen Sie! Drittens: Roman Lob hat sehr positiv überrascht. Viertens: Jan Oberländer kennt sich mit großen Gefühlen aus, sein Tipp Albanien landete auf Platz fünf. Sebastian Leber wird nie wieder ein Wort über Musik schreiben, er sitzt unterm Tisch und schämt sich für den letzten Platz seines Favoriten Norwegen (7 Punkte, wtf). Das war es von uns. Ihnen eine wunderbare Nacht. Bis 2013. Dann in Stockholm.

00.16 Uhr: Fertig. Loreen aus Schweden gewinnt mit ihrem Düstertanz, Roman Lob holt zu Ende rasant auf und landet auf Platz acht - zwei Plätze besser als Lena im vergangenen Jahr! Russland holt Platz zwei, Serbien Platz drei. Glückwünsche!

00.06 Uhr: Attraktiver Mann, dieser Lordi (der aus Helsinki die finnischen Punkte ansagt). Ansonsten dürfte das mittlerweile wirklich reichen für Schweden.

00.02 Uhr: Zehn Punkte für Roman Lob aus Estland! Toll! Aber: Warum nur?

23.59 Uhr: Trostpreis! Für unsere Leser ist Roman Lob der wahre Sieger. 27 Prozent stimmten in unserem Online-Voting für ihn. Zweiter Platz: Die russischen Omis!

23.57 Uhr: Zehn Punkte für Roman Lob aus Portugal!

23.51 Uhr: "Ich sing mein Lied - und denk an Schweden" (Blumfeld)

23.48 Uhr: Warum gibt die Schweiz zwölf Punkte an Albanien? Woher dieses Verständnis für Leid und Not?

23.43 Uhr: Seltsames Skandinavien: Schweden auf Platz 1, Dänemark, Island und Norwegen mit jeweils null Punkten...

23:43 Uhr: Engelbert hat bisher EINEN einzigen Punkt.

23:40 Uhr: Politisch entzweit, musikalisch ganz nah beieinander: Sieben Punkte aus Frankreich. Merci.

23.37 Uhr: Die Frage lautet: Kann Roman Lob das Ergebnis der No Angels von 2008 toppen? Wird eine Zitterpartie, aber Platz 23 ist möglich.

23.35 Uhr: Zwischendurch noch ein kleiner Geheimnisverrat. Die Gags von Peter Urban wurden vom Blatt abgelesen. Schön am Computer aufgeschrieben und ausgedruckt. Wer hätte das gedacht?

23:28 Uhr: Beim Public-Viewing im Fritz-Club ist immer noch nichts los. Der Raum ist zu groß, die Musik zu leise, die wenigen Gäste sitzen herum und schauen gelangweilt auf die Leinwand.

23.25 Uhr: Wer Flaggen küsst, hat keine Freundin.

23.23 Uhr: Wer hier singt, ist übrigens der Schwiegersohn des aserbaidschanischen Präsidenten, by the way. Emin Agalarov heißt der Gute. In diesem Land bleibt eben alles in der Familie.

23.20 Uhr: Einen wollen wir an dieser Stelle nicht vergessen: Ralph Siegel. Vor 30 Jahren gewann er mit "Ein bisschen Frieden" (ja genau: er, nicht Nicole, das ist ein Komponistenwettstreit, sagt Siegel immer). Diesmal scheiterte er im Halbfinale, sein Lied für San Marino war eher schrottig.

23:18 Uhr: Eines ist schonmal extrem sicher: Der Song Contest 2013 wird ganz bestimmt nicht in Baku stattfinden. Der Titel von Aserbaidschan war ungewöhnlich tranig für eine schwedische Komposition. Wiederholungsgefahr gebannt.

23.15 Uhr: Beim x-ten Schnelldurchlauf fragt man sich: Wer hat sich auf der Bühne eigentlich mehr bewegt - Engelbert oder Roman?`

23.14 Uhr: Wen die Show übrigens stark an das Vorjahr erinnert: Sie wird wieder von Brainpool produziert. Wenn gleich jemand mit Ukulele auftaucht, wissen wir Bescheid.

23.10 Uhr: SMS von der geschätzten Kollegin Nana Heymann: Sie glaubt, Rumänien macht das Rennen - wegen der Ähnlichkeit zu Michel Telo. Jan und Sebastian widersprechen heftigst.

Hier die Bilder unserer Außenreporterin Christa Roth:

23.05 Uhr: Liebe Leser, was denken Sie, wer gewinnt? Wenn Sie mögen, machen Sie unten bei unserer Abstimmung mit. Und in den Kommentaren ist auch noch Platz zum Fachsimpeln!

22.55 Uhr: Jetzt sind alle durch. Der letzte Beitrag, aus Moldawien, wird nicht unter die ersten drei kommen, so viel ist sicher. Hoffentlich.

22.43 Uhr: Jedward! Die beiden Roboterzwillinge aus Irland! Gehen gleich ab in die Dusche!

22.39 Uhr: ESC-Motive: Schlagzeugerinnen, die mit ihren Drumsticks herumposen (2). Tänzer, die per Flic-Flac auf die Bühne gesprungen kommen (2). Fortsetzung folgt.

22.38 Uhr: Kurt Calleja aus Malta mit "This Is the Night". Letztes Jahr ist Malta schon im Halbfinale rausgeflogen. Naja, Ralph Siegel hatte das Lied komponiert.

22.32 Uhr: Hellgraue Wollmütze, Knopfohrringe, Knopfaugen - das ist er! Mit Band auf der Bühne, aber sehr zurückgenommen, ein bisschen Armrudern, ein bisschen Knieschlenkern. Manchmal hat man Angst, dass er gleich die Hand in die Hosentasche steckt. Aber dann doch wieder: dieses Gesicht! Im Scheinwerferlicht! Hach.

22.31 Uhr: Can Bonomo aus der Türkei, ein flotter Dance-Matrose. Die Spanierin Pastora Soler, eine stimmgewaltige Balladen-Diva mit perfekter Haut. Und jetzt: Roman Lob!

22:24 Uhr: Auf der Meschugge-Party ist offenbar Schweden der Favorit. Abbas Erben haben Heimspiel. Die Menge tobt, die Choreographie sitzt. Dabei ist ein Großteil der Fans Israelis. Auch beim Auftritt der Rumänin geht die Party ab, während Mainstream-Pop à la Dänemark mit Buhrufen quittiert wird.

22.19 Uhr: Schwedens Loreen mit "Euphoria". Tänzerische Flucht- und Suchbewegungen auf der Bühne, ein verlorenes Wesen mit wehendem Haar, bittend und stotternd. Und jetzt: Kunstschnee! Scheinwerfer! Sternengeglitzer! Kein Verschluck-Unfall! Tanzpartner springt auf die Bühne, hach. Euphorie.

22.14 Uhr: Eleftheria Eleftheriou für Griechenland. "Aphrodisiac". Tanzwut. Luftsprünge. Nochmal Cluburlaub. Uff.

22.12 Uhr: Glockenspiel-Solo!

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