Irrer Innenminister-Wahnsinn! : Radikalisierter Einzeltäter Friedrich will Freiheit abschaffen

Nach den Anschlägen von Boston fordert Innenminister Hans-Peter Friedrich die Abschaffung der Bewegungsfreiheit in Deutschland. Die Angst vor dem radikalisierten Mandatsträger wächst.

Er fürchtet sich schon, bald wird es Ihnen genauso gehen. Hans-Peter Friedrich (CSU) verkündet das Ende der Freiheit in Deutschland.
Er fürchtet sich schon, bald wird es Ihnen genauso gehen. Hans-Peter Friedrich (CSU) verkündet das Ende der Freiheit in...Foto: dpa

Vollkommen überraschend hat der konservative Innenminister Friedrich (CSU) mehr Videoüberwachung in Deutschland wegen des Anschlags im US-amerikanischen Boston gefordert. Nach seiner monatelangen Hetze gegen Sinti und Roma weitete Friedrich sein Kampfgebiet damit auch auf in Deutschland lebende Deutsche aus. Für Politikwissenschaftler Werner Schlau ist Friedrich deshalb ein „radikalisierter Mandatsträger“. Wie Schlau in einem Interview mit dem Wahnsinn! ausführt, sei es leichter den „Friedrichs dieser Welt“ beizukommen, wenn sie ihre perfiden Gesetzesänderungen mit anderen kommunizierten. „Aber wenn Hans-Peter F. alleine vor seinem Rechner sitzt, sich Reden von Thatcher und Reagan anschaut und derart radikalisiert alleine losregiert, haben wir ein Problem.“

 

Läufer beim Hamburg-Marathon. "Wenn der Anschlag in Boston für die Abschaffung der Freiheit nicht reicht", sagt Friedrich, "dann warte ich halt, bis es das nächste Mal knallt."
Läufer beim Hamburg-Marathon. "Wenn der Anschlag in Boston für die Abschaffung der Freiheit nicht reicht", sagt Friedrich, "dann...Foto: dpa

Früher gingen Forscher davon aus, dass die Ausschaltung persönlicher Freiheiten nach Terrorakten bei konservativen Innenministern eher aus einem angeborenen, natürlich Reflex funktionierte. „Heute wissen wir“, sagt Schlau, „dass sogar Menschen wir Hans-Peter F. unschuldig zur Welt kommen. Es ist die Gesellschaft mit ihren Youtube-Videos, die krank macht.“ Friedrichs natürlicher Gegenspieler, Bundesverfassungsgerichtspräsident Andreas Voßkuhle, glaubt indes nicht, dass der Innenminister die Bewegungsfreiheit in Deutschland ganz abschaffen wird. „Der Hass ist stark in ihm, doch mangelt es an logischem Denkvermögen und Eloquenz. Noch habe ich Hoffnung.“  

 Friedrich aber lässt nicht locker. „Natürlich brauchen wir elektronische Fußfesseln für alle. Wer nichts zu verbergen hat, kann dem Staat doch ruhig sagen, wo er hingeht, oder?“ (NaX)

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