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Irrer Modellflugzeug-Wahnsinn! : De Maiziere in Erklärungsnot: Al Qaida baut "Terror-Hawk" für nur 19,95 Euro

25.06.2013 09:58 Uhr
Islamistische Terroristen (Abbildung irreführend) planten offenbar Anschläge mit Modellflugzeugen (Abbildung ähnlich) auf Ziele in Süddeutschland. Foto: dpaBild vergrößern
Islamistische Terroristen (Abbildung irreführend) planten offenbar Anschläge mit Modellflugzeugen (Abbildung ähnlich) auf Ziele in Süddeutschland. - Foto: dpa

Islamisten planten offenbar einen Anschlag mit Modellflugzeugen vom Typ "Terror Hawk" auf Ziele in Süddeutschland. Die Kanzlerin ist sauer. Demnach sind die Spielzeugdrohnen rund eine halbe Milliarde Euro billiger als der "Euro Hawk".

Noch läuft der Polizeieinsatz, doch schon jetzt ist klar: Der geplante Terroranschlag mit Modellflugzeugen könnte Verteidigungsminister Thomas De Maiziere endgültig das Amt kosten. Ein Sprecher der terrornahen Spinnerorganisation Al Qaida, die sich vorsorglich zu den Anschlagsplänen bekannt hatte, zeigte sich verärgert über die Razzien: "Tage, ach Wochen, der Forschung und mehrere dutzend Euro sind dahin!", schluchzte der Gotteskrieger. Allein eine Drohne vom Typ "Terror Hawk" habe im Einzelhandel rund 19,95 Euro gekostet.

Mindestens zehn dieser Flugkörper wollten die Terroristen in Auftrag geben.

Die nun durch Recherchen von SWR-Info bekannt gewordenen Pläne sorgen auch für Verstimmung in der Koalition. Aus Regierungskreisen hieß es, die Kanzlerin sei verstimmt, dass das Projekt "Terror Hawk" rund eine halbe Milliarde Euro günstiger gewesen sei, als der von der Bundesregierung in Auftrag gegebene "Euro Hawk".

Während Verteidigungsminister Thomas De Maiziere die Vorwürfe zurückwies, sind die Wettbewerbshüter in Brüssel längst hellhörig geworden. "Wir prüfen derzeit, ob beim Ausschreibungsverfahren für die Drohnenbestellung der Bundesregierung alles mit rechten Dingen zugegangen ist", sagte ein Sprecher.

Die Pläne der Terroristen haben indes auch eine Debatte über innere Sicherheit ausgelöst. Wie das Innenministerium in einem maschinell erstellten Standardschreiben, das ohne Unterschrift gültig ist, mitteilte, forderte Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (Christ) "mehr Videoüberwachung". Handschriftlich waren die Worte "Luftraum" und "Spielzeugläden überwachen" hinzugefügt. (McL)

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