Irrer Steuer-Wahnsinn! : Uli Hoeneß taucht im Atlantik unter

Steuerhinterzieher Uli Hoeneß hat Deutschland verlassen. Da er befürchtet, keinen fairen Prozess zu bekommen, weilt der Bayern-Präsident vorläufig in seiner neuen ständigen Heimat, den internationalen Gewässern.

Früher trug er selbst Bart, heute wittert er hinter jeder Gesichtsbehaarung Christoph Daum: Bayern-Diktator Uli Hoeneß
Früher trug er selbst Bart, heute wittert er hinter jeder Gesichtsbehaarung Christoph Daum: Bayern-Diktator Uli HoeneßFoto: dpa

Seine Bayern zerlegen Hannover mit 6:1 – und Uli Hoeneß ist nicht im Stadion. Nicht nur die Bayern-Fans waren verwundert, dass ihr Präsident am letzten Wochenende fehlte. Normalerweise verfolgt Hoeneß jedes Spiel, der Röte-Grad seines Gesichts erteilt dabei auch unkundigen Zuschauern auf der Ehrentribüne Auskunft über das Spielgeschehen. Nun ist der Grund für sein Fehlen klar: Hoeneß hat sich nach exklusiven Informationen des Wahnsinns! abgesetzt. Dies bestätigte sein Anwalt aus internationalen Gewässern über Satellitentelefon: „Ja, Herr Hoeneß durchkreuzt den Atlantik. Das ist jedoch nicht als Flucht zu werten. Wären Sie etwa nicht lieber vor Acapulco statt in Hannover?“

Erst hat Horst Seehofer Uli Hoeneß hofiert, nun lässt er ihn feige fallen. Hoeneß soll als "normaler Bürger" behandelt werden. Abscheulich.
Erst hat Horst Seehofer Uli Hoeneß hofiert, nun lässt er ihn feige fallen. Hoeneß soll als "normaler Bürger" behandelt werden....Foto: dpa

Hoeneß soll erschüttert gewesen sein, dass der bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer ihn wie einen normalen Bürger den Zumutungen des deutschen Rechtssystems aussetzen wollte. Die Behandlung eines Promis als Normalsterblicher ist in Bayern völlig unüblich – kein Wunder also, dass Hoeneß nicht glaubt, einen fairen Prozess zu bekommen. Seinem Anwalt zu Folge soll er deshalb in schlechter Verfassung sein. „Er vermutet Christoph Daum hinter der Sache. Seit Uli damals Daums Kokserei ausgeplaudert hat, musste er mit so etwas rechnen.“ Da ihre Schnauzer Hoeneß an Daum erinnern, mussten sich 120 mexikanische Bedienstete auf dem Schiff rasieren. „Sogar die Frauen“, bestätigte sein Anwalt, „dabei wissen wir doch alle, wie sehr Mexikaner Schnurrbärte mögen.“

 Es wird vermutet, dass Hoeneß sich für ein Schiff entschieden hat, um die gesamten 650 Millionen Euro Schwarzgeld auf einmal transportieren zu können. Falls er unterwegs von Seeräubern überfallen wird, soll der gewiefte Moralapostel bestens vorbereitet sein, so sein Anwalt: „Alles kein Problem. Das regeln wir unbürokratisch über das internationale Piraterie-Abkommen.“ (NaX)

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