Umbenennung nach Sanierung : Märkisches Museum wird Berlin Museum

Das Märkische Museum wird künftig Berlin Museum heißen. Den neuen Namen soll es spätestens nach Ende der Sanierung 2023 bekommen.

Christian Schröder
Paul Spies
Paul SpiesFoto: dpa

Das Märkische Museum wird künftig Berlin Museum heißen. Das Haus, das seit Herbst 2016 saniert wird, soll nach der voraussichtlichen Neueröffnung im Jahr 2023 zusammen mit dem benachbarten Marinehaus das „Herzstück des neuen Museums- und Kreativquartiers am Köllnischen Park“ bilden. Die Einweihung wird unter dem neuen Namen stattfinden.

Die Probephase hat begonnen

„Was die Projekte angeht, so soll 2017 ein Jahr der Probe sein“, sagte Paul Spies, der die Stiftung Stadtmuseum mit ihren verschiedenen Häusern seit einem Jahr leitet, bei der Vorstellung der Pläne. „Alles, was wir nun konzipieren, realisieren und produzieren, ist ein Testlauf für die zukünftige Ausrichtung des Stadtmuseums.“ Teil der Probephase ist die Eröffnung eines neuen Vermittlungsbereichs im zweiten Obergeschoss des Märkischen Museums und die Einweihung einer Sonderausstellungsfläche im Sockelgeschoss.

Künftig Kunst in der Kirche

Zum Auftakt soll dort ab dem 5. Mai die Sonderausstellung „Berlin 1937 – im Schatten von morgen“ gezeigt werden. Das Museum Nikolaikirche wird im September zum Kunst-Ort. Es geht dort um die Deutung von Glauben und Transzendenz in der zeitgenössischen Kunst. Ausgestellt werden zunächst Installationen der japanischen Künstlerin Chiharu Shiota, die seit 1996 in Berlin lebt, unter dem Titel „Flying Sriptures“. Auch die ebenfalls zur Stiftung gehörenden Häusern Ephraim-Palais und Knoblauchhaus wollen künftig Sonderausstellungen „neuen Typs“ zeigen. Das Ephraim-Palais präsentiert im Sommer die Ausstellung „Hauptstadtfußball“ zum 125-jährigen Bestehen von Hertha BSC Berlin.

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