Meinung : Hilferuf aus Tempelhof

„Bildungsquartier auf dem Tempelhofer Feld geplant“ vom 1. März

Jeder Anwohner, der den Artikel mit den Aussagen zur Planung der Zentralbibliothek liest, kann nur zu der Erkenntnis kommen, dass Planer und Politiker von Bezirk und Senat den Bezug zur Realität völlig verloren haben.

Schon heute ist die Verkehrssituation auf dem Tempelhofer Damm und der anschließenden Gartenstadt nur noch chaotisch. Wie soll das mit ca. 8000 zusätzlichen Besuchern pro Tag weitergehen? Herr Michael Müller und Herr Manfred Kühne sind ja über die Situation der Gartenstadt gut informiert.

Zur Ruhigstellung der Gartenstadt-Anwohner wurden in einigen Tempelhofer-Damm-nahen Straßen Mini-Tempo- 10-Zonen-Schilder aufgestellt und einige Piktogramme auf die Straßen gepinselt; alles fast unsichtbar und an falscher Stelle.

Man muss feststellen, dass der Bezirk Hunderttausende für Parkwege ausgibt, aber nichts für die Anwohner tut. Seit Jahren angekündigte Verkehrskonzepte sind bis heute nicht bekannt.

Herbert Meyer, Berlin-Tempelhof

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