Neuer Anlauf für BER : Sanfte Tour

Sprint soll es nun also richten. Das ist der Name des Beschleunigungsprogramms, mit dem der neue Flughafenchef Hartmut Mehdorn Lethargie und Depression vom Baugelände des neuen Berlin-Brandenburger Großflughafens vertreiben will. Den Namen wird man sich nicht merken müssen, nur die Absicht, die dahintersteckt: Konzentration auf das Wesentliche – und das ist der baldige Betriebsbeginn für BER. Ob Heike Fölster die richtige Finanzchefin ist und Elmar Kleinert die Idealbesetzung als künftiger Betriebsleiter des neuen Airports, dies zu beurteilen muss man tatsächlich eher Mehdorn überlassen als den Aufsichtsräten aus der Politik. Die, allen voran Matthias Platzeck, sind erst einmal zu überzeugen, dass es vernünftig ist, die voreilig gefeuerten Planer des Architekturbüros gmp zurückzuholen. Da ist jetzt wirklich kein Platz mehr für beleidigte Eitelkeiten. Und auch in einem weiteren Punkt sollte man Mehdorn folgen: Bei der Frage, ob ein sanfter Übergang auf den neuen Flughafen, etwa über ein oder zwei Monate gestreckt, nicht besser ist als ein Hauruck-Umzug von Tegel nach Schönefeld. Es wird ja wohl verhandelbar sein, wer dabei den Anfang macht, ob Air Berlin mit ihren Partnern oder die Lufthansa mit dem Netz der „Star Alliance“. apz

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