Alkohol am Lenker : Jeder Zehnte radelt betrunken

Offenbar ist die Promille-Hemmschwelle beim Drahtesel nicht sehr ausgeprägt, wie eine Forsa-Studie zeigt. Ein Zehntel der Radfahrer fährt auch stark alkoholisiert.

Mit einem Kasten Bier am Arm geht es zu Freunden - zurück dann sicher nicht mehr nüchtern. Der Deutsche Verkehrssicherheitsrat fordert, die Promillegrenze für Radfahrer deutlich zu senken.
Mit einem Kasten Bier am Arm geht es zu Freunden - zurück dann sicher nicht mehr nüchtern. Der Deutsche Verkehrssicherheitsrat...Foto: dpa

Die Gesetzestreue unter Fahrradfahrern ist offenbar nicht besonders stark ausgeprägt. So gaben bei einer repräsentativen Umfrage unter Radlern 19 Prozent an, sich häufig nicht an die Verkehrsregeln zu halten. 39 Prozent sagten, dass sie auch nach dem Konsum von Alkohol auf den Sattel steigen, fast ein Zehntel (9 Prozent) sei schon mal stark alkoholisiert gefahren.

Die rechtliche Grenze für die absolute Fahruntauglichkeit liegt laut dem Deutschen Verkehrssicherheitsrat (DVR) für Fahrradfahrer bei 1,6 Promille.

Bei deutlichen Anzeichen für die Fahrunsicherheit müssen sie aber schon früher mit Sanktionen rechnen. Für die Umfrage hatte das Meinungsforschungsinstitut Forsa im Auftrag der Versicherung Cosmos Direkt 1500 Bundesbürger ab 18 Jahren befragt, die ein Fahrrad besitzen und nutzen. (dpa)

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