Alternative für Deutschland : Pfefferspray-Attacke auf AfD-Veranstaltung

In Bremen haben mehrere Unbekannte eine Wahlkampfveranstaltung der Anti-Euro-Partei Alternative für Deutschland gestürmt und Teilnehmer mit Pfefferspray besprüht. Vermutlich stecken hinter dem Angriff Links-Autonome.

In Bremen haben mehrere Unbekannte eine Wahlkampfveranstaltung der Anti-Euro-Partei Alternative für Deutschland gestürmt
In Bremen haben mehrere Unbekannte eine Wahlkampfveranstaltung der Anti-Euro-Partei Alternative für Deutschland gestürmtFoto: dpa

Mutmaßliche Linksautonome haben am Samstag in Bremen eine Wahlkampfveranstaltung der Anti-Euro-Partei Alternative für Deutschland (AfD) gestürmt. Dabei wurde nach Angaben der Polizei ein Wahlhelfer mit einem Messer leicht verletzt, 16 Personen erlitten Atemwegsreizungen durch von den Angreifern eingesetztes Pfefferspray, darunter auch ein Polizist. Allerdings habe keiner der Verletzten in einem Krankenhaus behandelt werden müssen. 20 bis 25 teilweise Vermummte hätten die Veranstaltung am Nachmittag gestürmt, sagte eine Sprecherin der Polizei Bremen. Acht Personen seien auf die Bühne gelangt. Die Angreifer stammten mutmaßlich aus dem linken Spektrum, sagte die Sprecherin. Sie seien dann geflohen und von Wahlkampfhelfern verfolgt worden.

AfD-Wahlhelfer erlitt Schnittwunden durch Messer

Dabei habe einer der Helfer eine Schnittwunde an der Hand durch das Messer eines Flüchtenden erlitten. Bei allen Verletzten habe es ausgereicht, sie vor Ort medizinisch zu versorgen. Drei der mutmaßlichen Angreifer hätten festgenommen werden können. Unter Polizeischutz habe die Veranstaltung fortgesetzt werden können.

AfD-Parteichef Bernd Lucke wurde zu Boden gestoßen

Die AfD erklärte, Parteichef Bernd Lucke habe zum Zeitpunkt des Angriffs der vermutlich Linksautonomen gerade eine Rede gehalten. Er sei zu Boden gestoßen worden. Lucke zeigte sich den AfD-Angaben schockiert und empört. “Es ist eine unerträgliche Störung des demokratischen Wettbewerbs, dass Schlägertruppen wie seinerzeit in der Weimarer Republik friedliche Wahlkampfveranstaltungen der Alternative für Deutschland stören und dabei billigend in Kauf nehmen, Menschen zu verletzen.“

In Berlin beschädigten zuletzt mehrere Unbekannte einen mit Wahlplakaten der "Alternative für Deutschland" beladenen Lastwagen durch Stein-Würfe.

Beiträge rund um das Thema Bundestagswahl 2013 finden Sie in unserem Wahlblog.

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