Liberale Offenbarung : Brüderle erklärt die FDP

Der Spitzenkandidat der FDP, Rainer Brüderle, macht im ZDF bei einem lustigen Spielchen mit. Dabei blamiert er sich und seine Partei bis auf die Knochen. Zur Freude der Zuschauer.

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Ganz plakativ: Rainer Brüderle, Spitzenkandidat der FDP für die Bundestagswahl am 22. September.
Ganz plakativ: Rainer Brüderle, Spitzenkandidat der FDP für die Bundestagswahl am 22. September.Foto: rtr

Er hat anstrengende Tage hinter sich. Am Montagabend lieferte er sich in der ARD einen Dreikampf mit seinen Konkurrenten von der Linken und den Grünen, am Dienstagmorgen lobte er im Bundestag die Regierungsarbeit der vergangenen vier Jahre, um wenige Stunden später in der ZDF-Sendung "Wie geht's Deutschland?" sein wahlkampfpolitisches Meisterwerk abzuliefern. Zum Ende der Sendung, in der Brüderle mit Gregor Gysi (Linke), Sigmar Gabriel (SPD), Katrin Göring-Eckardt (Grüne) und Ursula von der Leyen (CDU) über allerlei aktuelle Themen des Wahlkampfs diskutierte, sollten die Politikgranden im Stile des Spiels "Tabu" aktuelle politische Schlagworte beschreiben, die das Publikum erraten musste. Die Schwierigkeit dabei: Drei Begriffe dürfen für die Beschreibung nicht benutzt werden. Brüderle bekam den Begriff "Wahlversprechen" zugeteilt. Brüderle legt los: "Wenn man viel sagt, Erwartungen hat und nix herauskommt." Die einhellige Antwort des Publikums kommt prompt. Aber sehen Sie selbst.

http://www.youtube.com/watch?v=Rm2oKbocNtY&feature=youtu.be

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