Bundespräsidentenwahl : Gauck unterstützt Beobachtung der Linkspartei durch Verfassungsschutz
25.06.2010 23:07 Uhr„Wenn der Verfassungsschutz bestimmte Personen oder Gruppen innerhalb dieser Partei observiert, wird es dafür Gründe geben“, sagte Gauck der in Düsseldorf erscheinenden „Rheinischen Post“ (Samstagausgabe). Der Verfassungsschutz arbeite nicht im luftleeren Raum, sondern befolge einen gesetzlichen Auftrag, sagte Gauck. „Er ist nicht eine Vereinigung von Leuten, die neben unserem Rechtsstaat existiert und Linke verfolgt.“ Am kommenden Mittwoch wählt die Bundesversammlung den neuen Bundespräsidenten. Gauck wäre angesichts der politischen Kräfteverteilung für seine Wahl auf die Stimmen der Linken Wahlleute angewiesen. Union und FDP verfügen in der Bundesversammlung zusammen über 644 Wahlmänner und -frauen.
Das sind 21 mehr als für die absolute Mehrheit notwendig. Allerdings haben einige Wahlleute der Koalition bereits angekündigt, für Gauck zu stimmen. ddp















