Casdorffs Agenda : Kalbitz: Einer vom Schlage Höckes soll AfD-Chef in Brandenburg werden

Bei der Wahl im September hofft die AfD auf ein zweistelliges Ergebnis. In Brandenburg soll jemand Chef werden, dem eine rechtsextremistische Orientierung bescheinigt wurde.

Der stellvertretende Vorsitzende der AfD-Fraktion im Brandenburger Landtag, Andreas Kalbitz.
Der stellvertretende Vorsitzende der AfD-Fraktion im Brandenburger Landtag, Andreas Kalbitz.Foto: dpa

Wie die AfD mobil macht, um im September in den Bundestag einzuziehen! Sie hofft: zweistellig. Dass es überhaupt so weit kommen konnte. Die etablierten, die demokratischen Parteien, müssten sich selbst Vorwürfe machen. Denn immer mehr übernehmen in der AfD die Führung, die zeigen, welcher Geist dort herrscht.

Jüngstes Beispiel: Andreas Kalbitz, rechtsnational, ehemals "Republikaner", einer vom Schlage Björn Höckes, soll ihr Chef in Brandenburg werden. Kalbitz war auch mal Vorsitzender einer Vereinigung, der eine rechtsextremistische Orientierung bescheinigt wurde, beobachtet vom bayerischen Verfassungsschutz. Wenn diese AfD keine Herausforderung ist. Die Demokraten müssen sie annehmen. Jetzt. Noch acht Monate.

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