Casdorffs Agenda : Klaus Töpfer sollte Fifa-Präsident werden

Er ist jünger als Sepp Blatter, hat Erfahrung mit der Reform eines Weltverbandes und der Rettung der Welt. Was liegt da für Klaus Töpfer näher als Fifa-Präsident zu werden? Ein Kommentar.

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Tagesspiegel-Chefredakteur Stephan-Andreas Casdorff.
Tagesspiegel-Chefredakteur Stephan-Andreas Casdorff.Foto: TSP

Was haben Gro Harlem Brundtland, Martti Ahtisaari, Kofi Annan und Klaus Töpfer gemeinsam? Sie alle waren zur Krisenbewältigung oder Zukunftsentwicklung bei den Vereinten Nationen im Einsatz. Und was sind die UN? Auch nicht anders als die Fifa. Ein Weltverband. Die Fifa hat sogar noch mehr Mitglieder.

Was liegt da näher, als zur Reform der Fifa jemanden zu nehmen, der Erfahrungen mit a) der Reform eines Weltverbandes hat und b) mit der Rettung der Welt? Also: Klaus Töpfer.

Der hat schon Anfang der Neunzigerjahre alles getan, das Weltklima zu verbessern, in Rio war das. Riesenkonferenzen kann er sowieso leiten. Wenn das kein Hinweis ist! Und von Fußball versteht er mehr als Joseph Blatter. Jünger ist er auch, 76. Genau das richtige Alter für die Internationalmannschaft.

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