Casdorffs Agenda : Ohne Ehrenamt ginge die Welt zugrunde

Bürgerliches Engagement ist integraler Bestandteil unseres Staatsverständnisses. Ein paar Worte des Dankes zum Internationalen Tag des Ehrenamtes.

Ehrenamtliche Tätigkeiten werden in Schwäbisch Gmünd (Baden-Württemberg) an der Wand einer Beratungsstelle für Flüchtlinge gewürdigt.
Ehrenamtliche Tätigkeiten werden in Schwäbisch Gmünd (Baden-Württemberg) an der Wand einer Beratungsstelle für Flüchtlinge...Foto: Sebastian Gollnow/dpa

Heute ist der Internationale Tag des Ehrenamtes. Der Gedenk- und Aktionstag zur Anerkennung und Förderung bürgerschaftlichen Engagements wurde 1985 von den UN beschlossen. Für die Millionen, die sich allein schon in diesem Land in Vereinen, Stiftungen, Initiativen, im Natur- und Umweltschutz, im Sport, in Wohlfahrtsverbänden, in Gewerkschaften, in der Kultur, in Kirchen und Religionsgemeinschaften, in Migrantenorganisationen, in der Kommune engagieren.

Wie der Deutsche Kulturrat aus Anlass dieses Tages erklärt: "Bürgerschaftliches Engagement ist integraler Bestandteil unseres subsidiären Staatsverständnisses." Schon die kleinsten gesellschaftlichen Einheiten sollen aktiv werden können; weshalb Hilfe durch Gemeinden, Länder und Bund eine Verpflichtung des Staates gegenüber seinen Bürgern ist.

Und wie der Geschäftsführer des Kulturrats, Olaf Zimmermann, sagt: "Ohne eine neue Bundesregierung scheinen wir gut monatelang auskommen zu können, ohne das Ehrenamt der Vielen würden wir es keinen einzigen Tag schaffen." Dafür an diesem Tag: Danke!

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