Ein Jahr Nach Euro-Hawk-Aus : Europäische Rüstungskonzerne planen Drohnenprojekt

Das Projekt Euro Hawk wurde vor einem Jahr wegen massiver Probleme bei der Entwicklung gestoppt, jetzt sollen drei europäische Rüstungskonzerne den Verteidigungsministern ein Angebot gemacht haben.

Eine unbemannte Drohne der Bundeswehr auf dem Gelände der Internationalen Luftfahrtausstellung ILA 2014.
Eine unbemannte Drohne der Bundeswehr auf dem Gelände der Internationalen Luftfahrtausstellung ILA 2014.Foto: dpa

Drei europäische Rüstungskonzerne planen einem Medienbericht zufolge ein gemeinsames Drohnenprojekt. An dem MALE2020 genannten Vorhaben seien die europäische Firma Airbus Defence and Space, die französische Dassault Aviation und die italienische Alenia beteiligt, berichtete die ARD unter Berufung auf eine für Montag geplante Pressemitteilung. Die drei hätten den Verteidigungsministern von Frankreich, Deutschland und Italien ein Angebot zur Formulierung eines Programms für mittlere Flughöhe und lange Flugdauer gemacht, hieß es.

Die Aufklärungsdrohne Euro Hawk, die von Airbus und dem US-Konzern Northrop Grumman entwickelt wurde, wurde von dem damaligen Verteidigungsminister Thomas de Maiziere vor einem Jahr wegen massiver Probleme gestoppt. Die große Koalition aus Union und SPD will sich laut Koalitionsvertrag für die Entwicklung einer europäischen Drohne einsetzen. (Reuters)

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