• Fleisch auf der Grünen Woche: "Bio ist nur eine neue Rechtfertigungsstrategie für Gewalt gegen Tiere"

Fleisch auf der Grünen Woche : "Bio ist nur eine neue Rechtfertigungsstrategie für Gewalt gegen Tiere"

Auf der Grünen Woche wird heftig über das Tierwohl debattiert. Die Sozialpsychologin Melanie Joy sagt: Auch Bio verursacht Gewalt gegen Tiere.

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Egal ob Bio oder nicht - in jeder Wurst steckt ein totes Tier, sagt die Veganismus-Aktivistin Melanie Joy.
Egal ob Bio oder nicht - in jeder Wurst steckt ein totes Tier, sagt die Veganismus-Aktivistin Melanie Joy.Foto: dpa/Patrick Pleul

Auf der Grünen Woche streiten Verbraucherschützer, Politiker, Händler und Landwirte, welches der beste Weg zu mehr Tierwohl ist: Ein Siegel, neue Gesetze, oder Brancheninitiativen, die Bauern für bessere Haltung belohnen? Die Sozialpsychologin und Veganismus-Aktivistin Melanie Joy lehnt alle diese Initiativen ab. Sie sagt: Bio ist auch nicht besser, sondern nur eine neue Rechtfertigungsstrategie für Gewalt gegen Tiere. Lesen Sie hier, was "Karnismus" ist und welche psychologischen Mechanismen uns aus Joys Sicht zum Fleischessen bringen.

Die Grüne Woche belebt die Debatte um die Frage, wie das Tierwohl verbessert werden kann

Der Beitrag von Melanie Joy ist Teil unserer Debatte zum Thema Tierwohl und Markt anlässlich der Grünen Woche. Wir haben Veterinärmediziner (Theodor Mantel), Politiker (Friedrich Ostendorff von den Grünen, Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt und den niedersächsischen Landwirtschaftsminister Christian Meyer), Landwirte (Felix zu Löwenstein, Joachim Rukwied) und Vertreter der Handels (Friedhelm Dornseifer) gefragt, wie sie das Tierwohl verbessern wollen. Hier können Sie sich in einer Infografik einen Überblick über die wichtigsten Argumente verschaffen und alle Beiträge zur Debatte lesen.

Unser Debattenportal Tagesspiegel Causa ist noch in der Beta-Phase. Wir freuen uns über Anmerkungen und Kritik an causa.info@tagesspiegel.de!

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