Griechenland-Referendum : Twitter debattiert über Yanis Varoufakis

Nach dem Referendum der Griechen bleibt Yanis Varoufakis seiner Linie treu. Anstatt seinen Rücktritt bei einer Pressekonferenz bekannt zu geben, twittert er die Worte „Minister No More!“. Damit ist er Twitter-Thema Nr. 1

Alice Hasters

 

Gianis Varoufakis
Gianis VaroufakisFoto: dpa

Nach dem Referendum der Griechen bleibt Yanis Varoufakis seiner Linie treu. Anstatt seinen Rücktritt bei einer Pressekonferenz bekannt zu geben, twittert er die Worte „Minister No More!“ und veröffentlicht sein offizielles Statement auf seinem Blog. Darin schreibt er unter anderem, dass er „den Hass der Geldgeber mit Stolz tragen werde“. Damit ist der ehemalige griechische Finanzminister einen Tag nach dem Referendum Twitter-Thema Nr. 1. Die Reaktionen sind so gemischt wie die Griechenland-Debatten der letzten Wochen.

 

Die einen bezeichnen ihn als vorbildlichen Vertreter der Demokratie, nennen ihn heldenhaft, loben seine Standhaftigkeit. Die anderen schreiben er habe Griechenland noch tiefer in die Krise geführt und ließe sein Volk nun allein. „Die Ratten verlassen als erstes das sinkende Schiff“, heißt es in einigen Tweets.

 

Auch die Bundesregierung wurde kritisiert. Kanzlerin Angela Merkel und Finanzminister Wolfgang Schäuble werden auf Twitter als feige bezeichnet.

Einige machen sich via Twitter scherzhaft Gedanken darüber, welchen Beruf Varoufakis als nächstes haben könnte. Die Vorschläge reichen zu "Mr.Spock"-Darsteller im Star-Trek-Film, die anderen raten zu Pantomime.

 

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