Krieg in Syrien : Aufruf zu Spenden für die Verletzten in Homs
10.02.2012 17:09 Uhr- Damaskus, am 10. Mai 2012: Die syrische Hauptstadt erlebt eine neue Welle der Gewalt. Die Explosion vor einem berüchtigten Foltergefängnis hat einen tiefen Krater in die Straße... - Foto: Reuters
- Die Regierung spricht von einem Selbstmordanschlag. Kurz zuvor explodierte ein zweiter, kleinerer Sprengsatz. - Foto: AFP
- 70 Menschen wurden nach offiziellen Angaben getötet. Die meisten Opfer seien Angehörige der Sicherheitskräfte. Bisher hat sich niemand zu dem Anschlag bekannt. - Foto: AFP
Seit mehr als einer Woche geht die syrische Armee mit erbarmungsloser Härte gegen die Aufständischen in Homs vor. Videobilder dokumentierten das Schicksal zahlloser Verletzter in provisorischen Verbandsräumen, denen Ärzte nicht mehr helfen können, weil es am Nötigsten fehlt. Mindestens 300 Menschen sind in den letzten Tagen bereits gestorben. Wie Human Rights Watch (HRW) und die Kampagnenorganisation Avaaz berichtete, sind alle medizinischen Einrichtungen der Stadt total überlastet. Es fehlt an Medikamenten, wie Tetanus-Impfungen, Blutbeutel sowie einfachen Beatmungsgeräten. Mindestens drei Hilfsstationen wurden von Granaten getroffen.
Verletzte verbluten, weil ihnen in dem Dauerbeschuss niemand beistehen kann.
In einem Aufruf bittet Avaaz darum um Spenden für dringend benötigte Medikamente und Hilfsgüter, aber auch für Satellitentelefone, Kameras sowie Bgan-Geräte für Internetverbindungen über Satellit. Homs ist von dem normalen Telefonnetz abgekoppelt, Strom und Wasser sind in vielen Stadtteilen unterbrochen. Für die Versorgung der vielen verletzten Bewohner und für Berichte über das Schicksal der Menschen im von der Armee umzingelten Homs werden diese Gelder dringend benötigt.
Hier der Spendenaufruf eines Vertreters der Aufständischen aus Homs mit den Überweisungsmöglichkeiten: https://secure.avaaz.org/en/smuggle_hope_into_syria_q/?cl=1567985219&v=12529


















