Nach den Übergriffen in Köln : Donald Trump pöbelt gegen Flüchtlinge in Deutschland

Donald Trump hat über Twitter eine Botschaft verschickt, in der er zu den Übergriffen in Köln Stellung nimmt. Lesen Sie hier, wie er Deutschland seine Meinung geigt.

Donald Trump, Präsidentschaftsbewerber der Republikaner in den USA.
Donald Trump, Präsidentschaftsbewerber der Republikaner in den USA.Foto: REUTERS

Donald Trump, der Präsidentschaftsbewerber der Republikaner in den USA, wie immer in Hochform, hat sich über Twitter zu den Übergriffen in Köln in der Silvesternacht geäußert. Hier ist der übersetzte Wortlaut: "Deutschland erlebt massive Angriffe auf seine Bevölkerung durch Flüchtlinge, die ins Land gelassen wurden. Die Silvesternacht war eine Katastrophe. Denk nach!"

Trump führt seinen Vorwahlkampf vor allem zum Thema Migration und Muslime. Nicht auszudenken, hätten die Ereignisse von Köln in den USA stattgefunden. Seine Umfragewerte würden durch die Decke gehen. Er liegt mit weitem Abstand an erster Stelle innerhalb des republikanischen Bewerberfelds für die Präsidentschaftskandidatur.

Donald Trump unterlief Patzer

Trump fordert unter anderem eine Mauer an der Grenze zu Mexiko. Mit seinem ersten Fernsehspot ist ihm dabei ein Patzer unterlaufen. Bilder von Migranten, die über die Grenze strömen, stammen nicht von der mexikanischen Grenze, sondern aus Marokko, wo Flüchtlinge die spanische Enklave Melilla erreichen.

Die Kölner Vorgänge werden immer mehr Gegenstand der Berichterstattung im Ausland. Vor allem der Ratschlag der Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker, Frauen sollten einen Meter Abstand zu Männern halten, erregt Aufmerksamkeit. Unter anderem die BBC berichtete darüber und sogar das Magazin "Foreign policy". (Tsp)