Politik : Pilot von Frankfurt muss Einsatz zahlen Kosten von Luftwaffe und Polizei

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Frankfurt (Main) (Tsp). Der Motorsegler von Frankfurt muss für alle Sicherheitsmaßnahmen aufkommen, die seinetwegen eingeleitet wurden. Der Mann, der inzwischen in der Psychiatrie untergebracht worden ist, hatte am Sonntag zwei Stunden lang die Öffentlichkeit in Atem gehalten, weil er drohte, mit seinem gekaperten Motorsegler in ein Hochhaus zu fliegen. Bezahlen muss er unter anderem den Einsatz zweier LuftwaffenJets vom Typ „Phantom“, die eine knappe Stunde in der Luft waren. Die Betriebskosten einer Maschine betragen 5000 Euro pro Stunde. Die Bundeswehr hat gestern Kritik an ihrem Einsatz zurückgewiesen und die Befehlskette erläutert, die zum Einsatz der Luftwaffe geführt hat. Man verfüge über „wirksame Verfahren“, um eine solche Gefahr abzuwehren.

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