Proteste in Syrien : Obama: Assads Tage sind gezählt

Während syrische Regierungstruppen die Aufstände in der Protesthochburg Homs niederschlagen, sieht US-Präsident Obama keine Zukunft mehr für Staatschef Assad.

Kein Weg zurück: US-Präsident Barack Obama will den Rücktritt von Syriens Machthaber Assad
Kein Weg zurück: US-Präsident Barack Obama will den Rücktritt von Syriens Machthaber AssadFoto: AFP

Angesichts der Proteste in Syrien sieht US-Präsident Barack Obama keine Zukunft für den syrischen Staatschef Baschar al-Assad. Assads "Tage sind gezählt", sagte Obama in einem am Freitag veröffentlichten Interview mit dem US-Monatsmagazin "The Atlantic". "Das ist keine Frage des Ob, sondern des Wann." Washington bemühe sich darum, gemeinsam mit der internationalen Gemeinschaft den Übergang zu einer Demokratie in dem arabischen Land zu beschleunigen.

Assad lässt die Sicherheitskräfte in seinem Land brutal gegen die Protestbewegung vorgehen. In den vergangenen elf Monaten wurden bei der Gewalt nach Schätzungen der UNO rund 7500 Menschen getötet. Die syrische Armee hatte am Donnerstag in der Protesthochburg Homs den Stadtteil Baba Amr eingenommen, in dem sich Aufständische verschanzt hatten. (AFP)

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