• Potsdamer Neueste Nachrichten
  • Bootshandel
  • Qiez
  • zweitehand
  • twotickets
  • Berliner Köpfe
  • wetterdienst berlin

Regierungskrise : Monti will Italien weiter führen

23.12.2012 09:15 Uhr
Italiens scheidender Regierungschef Mario MontiBild vergrößern
Italiens scheidender Regierungschef Mario Monti - Foto: dpa

Einen Platz im Parlament würde der italienische Regierungschef Mario Monti nach den Wahlen übernehmen. Als Spitzenkandidat gegen Silvio Berlusconi will er jedoch nicht antreten.

Der zurückgetretene italienische Regierungschef Mario Monti hat sich bereit erklärt, Italien weiter zu führen. Wenn er nach den Parlamentswahlen im Februar gefragt werde, sei er bereit, „die Verantwortung zu übernehmen, die mir vom Parlament anvertraut wird“, sagte Monti am Sonntag vor Journalisten in Rom.

Er stehe zur Verfügung, den Kräften, die seinen Reformkurs unterstützten, „meine Meinung, meine Ermutigung“ zu geben und diese, „wenn es die Umstände wollen, zu führen“.

Monti machte klar, dass er bei den Wahlen nicht als Spitzenkandidat antreten werde. Dies könnte er auch nicht, weil er bereits das Amt eines Senators auf Lebenszeit innehat.

Zuletzt hatte es aber Spekulationen gegeben, er könne als inoffizieller Kandidat eines Zentrumsbündnisses in den Wahlkampf gehen und dann im Nachhinein zum Regierungschef ernannt werden.

Monti kündigte am Sonntag weiter an, er wolle ein Programm aufstellen, um „Italien zu verändern und Europa zu reformieren“. Er wolle so verhindern, dass „gefährliche Schritte rückwärts“ gemacht würden. Der parteilose Ex-EU-Kommissar hatte die Regierung inmitten der Finanzkrise im November 2011 vom damaligen Regierungschef Silvio Berlusconi übernommen.

Am Freitag hatte er wie angekündigt nach Verabschiedung des Haushalts 2013 seinen Rücktritt eingereicht. In Italien finden nun Neuwahlen am 24. und 25. Februar statt. (AFP)

Es ist sechs Uhr morgens und Sie haben die wichtigsten Zeitungen schon gelesen. Oder die Tagesspiegel Morgenlage. Redaktionsschluss fünf Uhr morgens. Minuten später auf Ihrem Smartphone, Tablet oder Computer. Die kostenlose Nachrichten- und Presseschau gibt es für Politik-Entscheider oder Wirtschafts-Entscheider. Entscheiden Sie sich für eine oder beide.

Die Afghanistan-Connection


Sie waren zusammen im Afghanistan-Einsatz. Jetzt sitzen sie auf entscheidenden Posten im Ministerium. Sie prägen das Bild, das sich die Ministerin macht. Sie bestimmen Ausrichtung, Struktur und Selbstverständnis der Truppe. Welche Folgen hat das für Deutschlands Sicherheit?
Eine Recherchekooperation des Tagesspiegels mit dem ARD-Magazin "Fakt".

Die Afghanistan-Connection
Folgen Sie unserer Politikredaktion auf Twitter:

Dagmar Dehmer:


Andrea Dernbach:


Cordula Eubel:


Fabian Leber:


Matthias Meisner:


Elisa Simantke:


Christian Tretbar:


Claudia von Salzen:

Tagesspiegel twittert

Service

Weitere Themen

Todesopfer rechter Gewalt