US-Präsidentschaftswahl : Obama spottet über Twitter-Verbot für Trump

Donald Trump ist berüchtigt für seine scharfen Twitter-Tiraden. Nun haben ihm seine Berater offenbar das Twittern verboten - um seine Wahlchancen nicht zu schmälern.

Keine Tweets mehr vor der Wahl? US-Präsidentschaftskandidat Donald Trump
Keine Tweets mehr vor der Wahl? US-Präsidentschaftskandidat Donald TrumpFoto: Reuters/Carlo Allegri

Donald Trumps Berater lassen ihn einem Medienbericht zufolge kurz vor der US-Wahl nicht mehr twittern - und Präsident Barack Obama hat sich prompt darüber lustig gemacht. "Sie hatten so wenig Vertrauen in seine Selbstbeherrschung, dass sie gesagt haben: Wir nehmen dir jetzt einfach Twitter weg", sagte Obama bei einem Wahlkampfauftritt zur Unterstützung seiner demokratischen Parteikollegin Hillary Clinton am Sonntag (Ortszeit) in Florida.

Die "New York Times" berichtet, Berater hätten dem Präsidentschaftskandidaten der Republikaner die Kontrolle über sein Konto bei dem Kurznachrichtendienst "entrissen", damit Trump seine Chancen bei der Wahl am Dienstag nicht mit ungefilterten Anfeindungen schmälert.

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Hektischer Endspurt im US-Wahlkampf
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"Wenn jemand nicht mit einem Twitter-Konto umgehen kann, kann er nicht mit den Atomcodes umgehen", fügte Obama vor seinem lachenden Publikum hinzu.

Trump ist dafür bekannt, Gegner und Kritiker über Twitter in scharfen Tönen anzugreifen - manchmal mitten in der Nacht. Seine jüngsten Tweets sind dagegen auffallend harmlos. Meist bedankt er sich darin bei seinen Anhängern nach Wahlkampfauftritten. (mit dpa)


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