Werden Migranten häufiger straffällig? : Stereotype werden zu Handgranaten

Historische Ängste prägen die Debatte um das Kriminalitätsrisiko von Flüchtlingen - ein Erklärungsansatz für die Faktenresistenz vieler Deutscher.

Jan Ilhan Kizilhan

Heutige Stereotype speisen sich auch aus historischen Ängsten vor dem Islam, sagt der Psychologe Kizilhan.
Heutige Stereotype speisen sich auch aus historischen Ängsten vor dem Islam, sagt der Psychologe Kizilhan.Foto: Oliver Berg/dpa

Bei der Diskussion um Flüchtlinge, aber auch Migration und Integration, geht es oft  nicht um eine sachliche Analyse der Problemlagen, die die Migration mit sich gebracht hat, oder um inhaltliche Konzepte, wie Flüchtlinge versorgt und integriert werden können. Vielmehr scheint das Hauptinteresse darin zu liegen, Argumente zu finden, um Flüchtlinge abzuschieben - nicht nur die statistisch sehr kleine Gruppe von Kriminellen.

Ein Teil der Politik hat tatsächlich die absurde Vorstellung, die Grenzen dicht machen zu können. Das Interesse an der seit 50 Jahren vorhandenen Migration - auch der zum Teil gelungene Migration - scheint eher abzunehmen. Den vollständigen Beitrag lesen Sie hier.

Der Psychologe und Traumatherapeut Jan Ilhan Kizilhan lehrt an der Dualen Hochschule Villingen-Schwenningen.

Gibt es einen Zusammenhang zwischen Migration und Kriminalität?

Außerdem finden Sie auf unserem Debattenportal Tagesspiegel Causa weitere Beiträge zur Frage, ob Migranten häufiger straffällig werden.

Auf Tagesspiegel Causa entsteht nach und nach eine Infografik zu diesem Thema, indem weitere Autoren sich beteiligen und untereinander ihre zentralen Argumente bewerten.

Unser Debattenportal Tagesspiegel Causa ist noch in der Beta-Phase. Wir freuen uns über Anmerkungen und Kritik an causa.info@tagesspiegel.de!

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