• Potsdamer Neueste Nachrichten
  • Bootshandel
  • Qiez
  • zweitehand
  • twotickets
  • Berliner Köpfe
  • wetterdienst berlin

Alba in der Euroleague : Modus als Medley

15.12.2012 13:39 Uhrvon
Kennen wir uns nicht? Alba spielte bereits in der Vorrunde gegen Malaga, in der Top 16 trifft man sich erneut.Bild vergrößern
Kennen wir uns nicht? Alba spielte bereits in der Vorrunde gegen Malaga, in der Top 16 trifft man sich erneut. - Foto: dpa

Alba Berlin zieht trotz sechs Niederlagen in zehn Spielen in die nächste Gruppenphase der Euroleague ein. Über den sonderbaren Modus des Wettbewerbs sehen die Berliner hinweg - es warten attraktive Gegner in der nächsten Runde.

Die Freude unter deutschen Basketballfans ist groß. Zum ersten Mal haben zwei Bundesliga-Klubs die Top-16-Runde in der Euroleague erreicht. Zuletzt hatte es 2008/09 ein deutscher Klub in die Zwischenrunde des wichtigsten europäischen Basketballwettbewerbes geschafft: Alba Berlin, zum ersten Mal damals. Bei der zweiten Teilnahme freuen sich die Berliner Fans nicht nur auf das deutsche Duell mit Bamberg, sondern auf klangvolle Namen als Gruppengegner wie Real Madrid, ZSKA Moskau, Panathinaikos Athen, Anadolu Efes Istanbul, Zalgiris Kaunas... und Malaga. Schon wieder Malaga? Hat Alba nicht gerade erst in der Vorrunde gegen die Andalusier gespielt?

Es ist eine der vielen Sonderbarkeiten des Euroleague-Modus, dass Teams zweimal in Gruppen aufeinander treffen.

In der anderen Top-16-Gruppe hätten die Berliner mit Maccabi Tel Aviv und Siena gleich zwei Vorrundengegner wiedergesehen. Eigenwillig wirkt auch, dass Alba vier Siege in zehn Spielen reichten, um die Vorrunde zu überstehen, weil vier von sechs Teams weiterkommen. Bamberg schaffte das sogar mit sieben Niederlagen.

Ohnehin wirkt der Modus wie ein Medley der verschiedenen Wettbewerbsformen. Einige Teams qualifizieren sich über ein Turnier in K.-o.-Spielen, andere haben eine A-Lizenz, also einen festen Startplatz, egal ob sie sich über die heimische Liga qualifizieren, und einige, wie Alba, erhalten eine Wildcard, weil ihre Arena und der dortige Markt für die Liga interessant sind. Dann folgen: Sechsergruppen, Achtergruppen, im Viertelfinale auf einmal Play-off-Serien im Modus Best-of-five, mit denen im Halbfinale schon wieder Schluss ist, denn dann folgt ein Final-Four-Turnier mit K.-o.-Spielen. Eigentlich fehlen nur Losentscheide. Wer alle Spiele mitmacht, kommt auf 33, fast so viel wie in einer Bundesligasaison.

Tagesspiegel twittert

Empfehlungen bei Facebook

Alba

Der Tagesspiegel im Sozialen Netz

Weitere Themen