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Berliner Pokal : TeBe - besser als Hoffenheim

13.10.2012 17:14 Uhrvon
Mommsen-Test bestanden: Für den BAK war es ungewohnt, unter Flutlicht zu spielen.Bild vergrößern
Mommsen-Test bestanden: Für den BAK war es ungewohnt, unter Flutlicht zu spielen. - Foto: Jan Mohnhaupt

Tennis Borussia verpasst die Pokalüberraschung gegen den Regionalligisten BAK und verliert mit 1:3. Gefeiert wird im Mommsenstadion dennoch.

Goldener Oktober: Gegen den haushohen Berliner Stadtrivalen im Derby zu gewinnen – was gibt es Schöneres? 4:2 stand es am Ende für Tennis Borussia. Damals im Oktober 1998, als der Zweitligist gegen den Bundesligisten Hertha BSC im Achtelfinale des DFB-Pokals gewann.

Am Freitagabend, 14 Jahre später, ist alles eine Nummer kleiner: Der Spielort ist das Mommsenstadion, nur einen Steinwurf vom damaligen Schauplatz Olympiastadion entfernt.

Es ist zwar nicht der DFB-Pokal, sondern der Berliner Landespokal. Und der Gegner ist diesmal nicht der ungeliebte Nachbar aus Charlottenburg, sondern die neue dritte Kraft in der Stadt, der Berliner Athletik Klub 07.

Die Moabiter sind Spätstarter; erst ab 1991 fielen sie im Berliner Fußball auf, als sie in den Folgejahren den Durchmarsch aus der Kreisliga in die Oberliga Nordost schafften, zweimal den Berliner Pokal gewannen und in diesem Sommer ihre eigene Pokalsensation schafften: In der ersten Runde des DFB-Pokals schickten sie den Bundesligisten TSG Hoffenheim mit 4:0 nach Hause. Während der Multikulti-Klub aus Moabit zurzeit den Höhepunkt seiner bisher 105-jährigen Vereinsgeschichte erlebt, hat Tennis Borussia gerade die wirtschaftliche Talsohle durchschritten. Der Verein spielt im 111. Jahr seines Bestehens zwar so tief wie nie zuvor – in der sechstklassigen Berlin-Liga –, doch das Insolvenzverfahren ist abgeschlossen. Langsam geht es wieder bergauf.

Eigentlich sollte das Pokalduell erst am Sonntag ausgetragen werden, doch der BAK bat Tennis Borussia um ein Freitagabendspiel unter Flutlicht, als Test für das DFB-Pokalspiel gegen 1860 München. Das heimische Poststadion hat nämlich keine Flutlichtanlage.

Neben den ungewohnten Lichtverhältnissen auf dem Platz erlebt der BAK am Freitagabend auch eine besondere Atmosphäre auf den Rängen. Die Gäste aus Moabit wissen das zu schätzen: "Der BAK 07 freut sich wieder einmal die sympathischen TeBe Fans zu treffen", war vor dem Spiel auf der Vereins-Homepage zu lesen.

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