BESUCH AUS BERLIN : London calling – Berlin hört genau hin

„Wir sind als Delegation extra zu den Paralympischen und nicht zu den Olympischen Spielen gefahren, um damit diesen tollen Sport zu würdigen“, sagt Frank Henkel, Berlins Innen- und Sportsenator sowie Landeschef der CDU. Er ist mit dem Sportausschuss des Abgeordnetenhauses unter Vorsitz von Karin Seidel-Kalmutzki in London. Wie er die Paralympics erlebt? „Wow“, sagt er, „wenn man das mal live erlebt, dieses Lebensbejahende, das zieht einen mit.“ Auch die unbändige Begeisterung der Briten selbst für Außenseiter und die Fachkenntnis der Londoner „faszinieren mich“, erzählte Henkel im Deutschen Haus in London.

Dort wurde bei der „Berlin Night“ auch die aktuelle englische und deutsche Ausgabe der „Paralympics Zeitung/Paralympic Post“ des Tagesspiegel verteilt. Landessportbund-Chef Klaus Böger, Istaf-Direktor Gerhard Janetzky, Staatssekretär Andras Statzkowski, Gudrun Doll-Tepper vom Deutschen Olympischen Sportbund, Pirat Heiko Herberg und andere hatten auch Termine bei Scotland Yard und den Paralympics-Veranstaltern – um sich Tipps für eine Bewerbung Berlins zu holen. „Dieser Leistungssport würde alle bereichern, das hat ja auch was mit innerer Verfassung der Menschen zu tun, wenn wir die Paralympics sowie die Olympischen Spiele 2024 oder 2028 ausrichten könnten“, sagt Henkel. Der Senator findet auch Schulprojekte in Großbritannien wie „Ability versus Ability“ bemerkenswert, bei denen Actionsportarten wie Rollstuhlbasketball von allen gemeinsam im regulären Sportunterricht gespielt werden. Auch Thomas Härtel als neuer Vizepräsident des Deutschen Behindertensportverbandes und Ehrhart Körting, Chef des Berliner Behindertensportverbandes, gratulierten in London Medaillensiegern wie der Gold-Schwimmerin Kirsten Bruhn. kög

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