Ex-Hertha-Profi Simunic : Faschistische Parole nach WM-Qualifikation

Josip Simunic, dem früheren Profi von Hertha BSC, droht nach seiner verbalen Entgleisung beim WM-Play-off-Spiel der Kroaten gegen Island (2:0) ein Nachspiel vor der Disziplinarkommission des Fußballweltverbandes Fifa.

Simunic (r.) im Spiel gegen Island.
Simunic (r.) im Spiel gegen Island.Foto: dpa

Der 35 Jahre alte Verteidiger ließ sich nach der erfolgreichen WM-Qualifikation via Stadionmikrofon zum anstößigen Gruß „Za Dom - Spremni!“ (Für die Heimat - Bereit!), eine faschistische Parole aus dem Zweiten Weltkrieg, hinreißen. „Unser Team hat solange auf diese Feier gewartet und dann verdirbt Joe alles“, kritisierte die Tageszeitung „24sata“ und nannte den Vorfall „beschämend“.

Alles andere als reumütig zeigte sich Simunic im Anschluss: „Ich wollte es tun. Es kümmert mich nicht. Sollen sie mich doch bestrafen“, sagte der Verteidiger, der sich in der Vergangenheit ohnehin nicht den besten Ruf erarbeitet hat.

Allein in der Bundesliga wurde Simunic sechsmal des Feldes verwiesen. Und nach seiner Roten Karte im Duell mit Erzrivale Serbien war der frühere Spieler des Hamburger SV, von Hertha BSC und der Hoffenheim erst zum Play-off-Hinspiel auf Island (0:0) nach der Sperre zurückgekehrt. (dpa)

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