Fußball-WM 2018 : Russland erhöht WM-Budget

30.09.2012 15:00 Uhr
  • Russland sucht das Superstadion - und hat es gefunden. Im legendären Moskauer Luschniki-Stadion, der Heimstätte der Hauptstadtklubs ZSKA, Torpedo und Spartak, werden das Eröffnungsspiel und das Finale der WM 2018 ausgetragen. Foto: dpa
    Russland sucht das Superstadion - und hat es gefunden. Im legendären Moskauer Luschniki-Stadion, der Heimstätte der Hauptstadtklubs ZSKA, Torpedo und Spartak, werden das... - Foto: dpa
  • Die Spartakfahne ist schon gehisst: Derzeit wird im Moskauer Nordwesten ein weiteres WM-Stadion gebaut. In der 47.000 Zuschauer fassenden Arena wird nach der Fertigstellung 2014 Spartak Moskau seine Heimspiele austragen. Bei der WM 2018 sollen hier Gruppenspiele und ein Viertelfinale gespielt werden. Foto: dpa
    Die Spartakfahne ist schon gehisst: Derzeit wird im Moskauer Nordwesten ein weiteres WM-Stadion gebaut. In der 47.000 Zuschauer fassenden Arena wird nach der Fertigstellung 2014... - Foto: dpa
  • Noch nicht auf dem Zenit: Das neue Stadion in St. Petersburg ist gerade in Bau. Wenn es 2013 fertig gestellt wird, läuft dort der amtierende russische Meister Zenit St. Petersburg auf. Foto: dpa
    Noch nicht auf dem Zenit: Das neue Stadion in St. Petersburg ist gerade in Bau. Wenn es 2013 fertig gestellt wird, läuft dort der amtierende russische Meister Zenit St. Petersburg... - Foto: dpa

Wo Ball und Rubel rollen. Für die Fußball-Weltmeisterschaft 2018, die erstmals in Osteuropa ausgetragen wird, gibt Russland 15 Milliarden Euro aus - doppelt soviel wie ursprünglich eingeplant. Das freut nicht nur die russischen Funktionäre.

15 Milliarden Euro für die Austragung der Fußball-Weltmeisterschaft 2018: Russland hat sein Budget für das Turnier in knapp sechs Jahren deutlich erhöht und gleichzeitig viel Lob vom Fußball-Weltverband FIFA eingeheimst.
Einen Tag nach der Nominierung der WM-Austragungsorte gab der russische Sportminister und Präsident des Organisationskomitees (LOC), Witali Mutko, am Sonntag in Moskau bekannt, dass die Gesamtkosten für die Ausrichtung fast doppelt so hoch wie ursprünglich geplant sind. „Diese Zahl ist eine ungefähre Schätzung. Es ist das, was wir für die Durchführung einer erstklassigen Weltmeisterschaft brauchen“, sagte Mutko.

Knapp 40 Prozent der 15 Milliarden Euro sind für den Bau und die Modernisierung der insgesamt zwölf WM-Stadien eingeplant. Die restliche Summe soll in Infrastruktur, Transport und Hotels in den insgesamt elf WM-Städten fließen. Die Kosten sollen laut Mutko zur Hälfte durch den Staat und private Investoren übernommen werden.

Bereits am späten Samstagabend hatten FIFA-Präsident Joseph Blatter und Mutko im russischen Staatsfernsehen verkündet, welche Städte den Zuschlag erhielten. Die Wahl fiel auf Moskau, St. Petersburg, Königsberg, Nischni Nowgorod, Kasan, Samara, Saransk, Wolgograd, Rostow am Don, Jekaterinburg und den Austragungsort der Olympischen Winterspiele 2014, Sotschi. Nur in Moskau werden die Partien in zwei Stadien, dem Luschniki-Stadion, in dem das Eröffnungsspiel und das Finale stattfinden, und dem Spartak-Stadion, stattfinden.

Für Blatter ist der Gastgeber bei den Vorbereitungen unterdessen mehr als nur im Soll. „Wir sind dem Zeitplan ein Jahr voraus. Das ist eine neue Stufe bei der Ausrichtung einer Weltmeisterschaft“, sagte der 66-Jährige. (dapd)

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