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1:1 im Absteigerduell : Hertha verpasst Sieg gegen Köln

29.11.2012 22:23 Uhrvon
Herthas gezeichneter Mittelfeldantreiber Peter Niemeyer im Zweikampf. Die Berliner sind insgesamt das bessere Team.Bilder
Herthas gezeichneter Mittelfeldantreiber Peter Niemeyer im Zweikampf. Die Berliner sind insgesamt das bessere Team. - Foto: dpa

Hertha BSC bestimmt gegen den 1. FC Köln das Spiel über weite Strecken, kommt am Ende aber nicht über ein 1:1 hinaus. Damit ist Aufstiegskonkurrent Braunschweig Hinrundenmeister.

Nach gut zehn Minuten fasste sich Ronny ans Knie. Das war schon deshalb kein gutes Zeichen, weil der Brasilianer für den Zweitligisten Hertha BSC so etwas wie ein Dosenöffner ist. Im fußballerischen Sinne versteht sich: Wenn gar nichts geht, kommt Ronny. An diesem Donnerstagabend hatte er sich irgendwo im Niemandsland das Knie verdreht, Herthas Trainer Jos Luhukay beorderte bereits einen Einwechselspieler zu sich, doch nach ein paar Minuten hatte bei Ronny die Lust am Kicken über den Schmerz gesiegt. 

Wie gut das wiederum war, sollte sich kurz vor der Halbzeitpause zeigen, als er einen sehenswerten Treffer zum 1:1-Ausgleich gegen den 1. FC Köln erzielte.

Damit schenkte er seiner Mannschaft zwar keinen Sieg, wohl aber rettete er ihr die Serie. Durch das 1:1 bleibt Hertha auch im 14. Spiel in Folge unbezwungen. Doch die Berliner verpassten es, näher an Tabellenführer Braunschweig heranzurücken. Die Eintracht steht sogar vorzeitig als Hinrundenmeister fest. 

"Wir hatten nicht die letzte Genauigkeit, es fehlte der letzte entscheidende Pass", sagte Luhukay nach dem Spiel. Sein Kölner Kollege Holger Stanislawski meinte: "Wir hätten nicht mehr verdient gehabt. Wir haben uns sehr viel Glück erarbeitet, Hertha hatte mehr Torsituationen. Insofern nehmen wir diesen Punkt mit und freuen uns."

Es war nasskalt an diesem düsteren Novemberabend, ein unangenehmer Wind pfiff durchs von 34.307 Zuschauern besuchte Olympiastadion, der Rasen war rutschig und dann waren auch noch die Gäste aus Köln, Mitabsteiger der vergangenen Spielzeit, nach einer guten halben Stunde in Führung gegangen. Im Grunde war es ihr erster Schuss aufs Tor der Berliner. Die Mannschaft von Trainer Holger Stanislawski hatte sich aufs Kontern verlegt, sie hatte aber bis dahin keinen vernünftigen Abschluss zu Stande gebracht.

Bis nach einer vergleichsweise harmlosen Hereingabe Herthas defensiver Zentrumspieler Peter Niemeyer und Aushilfsrechtsverteidiger Marcel Ndjeng nur im Raum, aber eben nicht eng genug am aufgerückten Kölner Verteidiger Kevin McKenna standen. Dessen harmlosen Kopfball fälschte Ndjeng auch noch leicht ab, Herthas Torwart Thomas Kraft hätte den Ball sonst wohl locker aufnehmen können. 

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