DFB-Pokal-Viertelfinale : Hertha scheitert unglücklich an Gladbach
08.02.2012 23:08 Uhr- Enttäuschung bei Hertha. Die Berliner scheiden im Viertelfinale des DFB-Pokals gegen Borussia Mönchengladbach mit 2:0 nach Verlängerung aus. Die Höhepunkte des Spiels sehen Sie in... - Foto: AFP
- Wieder zurück in der Hertha-Elf: Der Brasilianer Raffael ist zum ersten Mal in diesem Jahr mit von der Partie, nachdem er seine Rot-Sperre abgesessen hatte. - Foto: dapd
- Wiedersehen mit alten Bekannten. Der ehemalige Herthaner und heutige Gladbach-Coach Lucien Favre wird an alter Wirkungsstätte von Maskottchen Herthino willkommen geheißen. - Foto: AFP
Die Stimmung im kalten Berliner Olympiastadion unter den 47 465 Zuschauern war prächtig. Und trotzdem durften Herthas Fans aus der Ostkurve ihre Lieblinge am Ende nicht zum gemeinsamen Jubel begrüßen. 120 Minuten hatten die Zuschauer gesungen, doch am Ende des DFB-Pokal-Viertelfinales gegen Borussia Mönchengladbach kamen Herthas Profis wie bisher immer im Jahr 2012 nur zum Trösten in die Kurve. Das Pokal- Endspiel in Berlin wird wieder einmal ohne Berliner Mannschaft ausgetragen, Hertha verlor trotz engagierter Leistung nach torlosen 90 Minuten 0:2 nach Verlängerung. Ausschlaggebend war eine klare Fehlentscheidung, die zu einem Elfmeter für Mönchengladbach geführt hatte.
Eine Szene, die keine hätte werden müssen, entschied das Spiel. Eine Nicht-Aktion von Roman Hubnik war es, die für Hertha BSC in der Verlängerung alles zunichte machte. Der Berliner Verteidiger baute sich vor Igor de Carmargo im Berliner Strafraum auf. Es sah so aus, als wolle er dem Gladbacher eine Kopfnuss verpassen. De Camargo flog nach leichter Berührung auf den Rasen. Trotzdem sah Hubnik Rot. Elfmeter. 1:0 für Mönchengladbach durch Filip Daems.
Natürlich waren sie bei Hertha über die Fehlentscheidung von Schiedsrichter Felix Brych verärgert. „Das Spiel lässt sich auf einen Pfiff reduzieren“, sagte Michael Skibbe. „Das war eine Unsportlichkeit und kein Elfmeter. Das ist sehr enttäuschend, das ist unfassbar.“ Es war ärgerlich für Hertha, denn über 100 Spielminuten, bis zum 0:1, hatten die Berliner für ihre Verhältnisse viele gute Dinge gezeigt. Jedenfalls mehr gute Aktionen, als von einem Abstiegskandidaten in der Bundesliga zu erwarten waren.








