Mainz - Hoffenheim 3:0 : Szalai trifft und trifft und trifft

Der FSV Mainz besiegt zu Hause die TSG Hoffenheim mit 3:0 dank dreier Tore seines ungarischen Stürmers Adam Szalai. Und ärgert damit vor allem Hoffenheims Torwart.

Ein Mann, drei Tore. Adam Szalai erzielte alle Treffer gegen Hoffenheim.
Ein Mann, drei Tore. Adam Szalai erzielte alle Treffer gegen Hoffenheim.Foto: dpa

Mainz - Ganz bescheiden gab sich Adam Szalai nach dem Schlusspfiff. „Ich bin einfach glücklich, dass wir drei Punkte mehr haben. Das ist wichtiger als meine drei Tore“, sagte der Ungar. Sein erster Dreierpack hatte dem FSV Mainz 05 am Samstag gegen die TSG Hoffenheim ein klares 3:0 (1:0) beschert. „Ich freue mich besonders für Adam. Er ist heute der Matchwinner“, meinte Trainer Thomas Tuchel, der mit seiner Mannschaft nach nun zehn Punkten aus den letzten vier Spielen vorerst auf den fünften Platz in der Fußball-Bundesliga vorgerückt ist.

Beide Mannschaften begannen vorsichtig. Auf die erste Chance mussten die 28 067 Zuschauer in der Mainzer Arena bis zur 21. Minute warten. Dann flankte der Mainzer Junior Diaz maßgenau auf den Kopf von Szalai, der zur verdienten Führung traf. Zdenek Pospech und Nikolai Müller hätten daraufhin noch erhöhen können. Doch beide scheiterten am gut reagierenden Torhüter Tim Wiese.

Hellwach gingen die Mainzer auch in den zweiten Spielabschnitt. Elkin Soto eroberte den Ball nach einem Hoffenheimer Fehler und leitete ihn gedankenschnell weiter auf Szalai. Und der Ungar fackelte nicht lange und traf von der Strafraumgrenze zum 2:0, nach einem präzisen Eckball von Nicolai Müller schließlich auch zum 3:0. Im siebten Aufeinandertreffen in der Bundesliga gelang den Rheinhessen damit bereits der fünfte Sieg.

Markus Babbel gratulierte dem Gastgeber neidlos. „Mainz war einfach gieriger, wollte diesen Sieg, war bissig und leidenschaftlich“, sagte der TSG-Trainer. „Wir waren nicht wach. Nur spielerisch geht es nicht, da ist viel Naivität im Spiel“, klagte Babbel. Mit 20 Gegentoren bleiben die Kraichgauer die Schießbude der Liga. In Mainz war Schlussmann Tim Wiese trotzdem bester Hoffenheimer. dpa

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