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Mainz - Stuttgart 3:2 : Müller trifft doppelt

11.08.2013 17:22 Uhrvon
Nahm sich ein Vorbild an Berlins Allagui und Ramos: Nicolai Müller traf für Mainz 05 doppelt.Bild vergrößern
Nahm sich ein Vorbild an Berlins Allagui und Ramos: Nicolai Müller traf für Mainz 05 doppelt. - Foto: dpa

Der FSV Mainz 05 schlägt den VfB Stuttgart mit 3:2. Und Nicolai Müller reiht sich ein in die Reihe der Mehrfachtorschützen an diesem ersten Bundesliga-Spieltag.

Was auf den ersten Blick nach gehobenem Mittelmaß ausschaute, entwickelte sich zu einem hochklassigen Duell. Der FSV Mainz 05, Dreizehnter der vergangenen Bundesliga-Saison, war am Ende die etwas zielstrebigere und auf jeden Fall glücklichere von zwei gleich starken Mannschaften und gewann deshalb 3:2 gegen den VfB Stuttgart. Aber auch die Schwaben, Zwölfter in der vorigen Spielzeit, hatten exzellente Momente. Vor dem Tor indes waren die Mainzer am Sonntagnachmittag etwas kaltblütiger und erzielten folgerichtig durch Nicolai Müller (14./79. Minute) und den aus Stuttgart gekommenen Okazaki (65.) drei Tore, während der VfB durch Ibisevic (16.) und Harnik (82.) nur zweimal erfolgreich war.

Während die Mainzer voller Optimismus in die neue Saison gestartet waren, weil sie, so Trainer Thomas Tuchel, „in allen Bereichen an Qualität gewonnen“ hätten, sahen sie dem Ligaauftakt in Stuttgart banger entgegen. Zu schwach war die Leistung des VfB beim glücklichen Weiterkommen in der Europa-League-Qualifikation gegen Botew Plowdiw, zu groß die Sorgen, in der Defensive geschwächt zu sein, da Innenverteidiger Niedermeier gegen die Bulgaren mit einem Innenbandriss im Knie ausschied und den Schwaben rund sechs Wochen fehlen wird.

Als in Mainz auch dessen Kompagnon Tasci wegen seiner chronischen Achillessehnenbeschwerden nach zwanzig Minuten durch Rausch ersetzt werden musste, vergrößerten sich die Abwehrprobleme des VfB noch. Der junge Röcker und der zunächst rechts verteidigende Schwaab mussten nun die Abwehr organisieren – und das, nachdem Röcker und zuvor Sakai sich beim 1:0 für die Mainzer durch den kaum zu bändigenden Wirbler Nicolai Müller hatten locker ausspielen lassen.

Die Mannschaft von Trainer Bruno Labbadia begegnete dem Handikap mit der Flucht nach vorn. Dank eines Intensivpressings und der spielstarken Offensive mit dem ausgeliehenen Dortmunder Leitner vorneweg ließen sich die Stuttgarter von den ähnlich agierenden Mainzern nicht einschüchtern. Sehenswert war, wie Ibisevic mit einem Volleyschuss nach Traorés „scharfer“ Hereingabe volley den Ausgleich erzielte (16.). 30.000 Zuschauer in der Mainzer Arena sahen eine beiderseits couragiert geführte Bundesliga-Begegnung mit viel Tempo und zahlreichen spektakulären Angriffsaktionen.

Bewegt wie in den ersten 45 Minuten ging es danach weiter. Harnik hätte den VfB zweimal in Führung bringen können, doch beide Male parierte Torhüter Heinz Müller, stark wie sein Gegenüber Ulreich, prächtig (56./61.). Dann aber kam der große Auftritt eines früheren Stuttgart. Der Japaner Shinji Okazaki, in diesem Sommer aus der baden-württembergischen in die rheinland-pfälzische Landeshauptstadt gewechselt, drehte sich bei Pospechs Flanke einmal um die eigene Achse und legte den Ball cool und flach ins rechte Toreck ab (65.).

Eine zu diesem Zeitpunkt glückliche Führung für den 1. FSV 05, da der VfB näher am Führungstor schien. Doch da war ja noch Torhüter Heinz Müller, der zwischen der 67. Und 72. Minute gleich mit drei Rettungstaten imponierte. Als dann Namensvetter Nicolai Müller zum zweiten Mal traf (79.), schien die Partie entschieden. Harnik aber konterte noch einmal (82.), und das Spiel stand beim 2:3 wieder auf des Messers Schneide. Zum verdienten Ausgleich aber reichte es dann doch nicht mehr für die Stuttgarter. Fußball muss nicht immer gerecht sein.

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