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Nationalelf gegen Irland : Im Zeichen der Neun

11.10.2013 09:32 Uhrvon
Überall speziell: Thomas Müller (Mitte) kann dank seiner Vielseitigkeit diverse Positionen bekleiden. Gegen Irland könnte er sogar im Sturmzentrum auflaufen.Bild vergrößern
Überall speziell: Thomas Müller (Mitte) kann dank seiner Vielseitigkeit diverse Positionen bekleiden. Gegen Irland könnte er sogar im Sturmzentrum auflaufen. - Foto: dpa

Im vorletzten WM-Qualifikationsspiel am Freitagabend gegen Irland könnten Thomas Müller oder Max Kruse den deutschen Stürmer geben. Auch Mesut Özil ist eine Alternative.

Endlich mal eine andere Frage als die zuletzt übliche nach Gomez oder Klose oder Kießling. Wurde ja auch ein bisschen langweilig, weil Joachim Löw diese Frage zwar durchaus alternierend beantwortet hat, als Alternativen immer nur die beiden ersten Namen zur Verfügung standen und der dritte allenfalls an Stammtischen favorisiert wurde.

Es geht bei dieser Frage auch um das grundsätzliche Missverständnis, nach dem ein Bundestrainer seine Mannschaft nach dem Belobigungsprinzip für verdiente Leistungen zusammenstellt. Die Nationalmannschaft aber ist kein Allstarteam. Der Bundestrainer wird dafür bezahlt, dass er eine Fußballphilosophie entwickelt und sich dafür das geeignete Personal aussucht.

Joachim Löw hat sich bei der Besetzung der Planstellen im Angriff für Mario Gomez und Miroslav Klose entschieden. Ihre Spielweise entspricht seinen Vorstellungen, auch wenn sie zuletzt zusammen nicht so viele Tore geschossen haben wie Stefan Kießling ganz allein. Diese Entscheidung ist allein Löws Sache. Angela Merkel lässt sich ja auch nicht einen Sportminister Franz Beckenbauer aufschwatzen, obwohl das durchaus wählerkompatibel klingt.

Am Freitag nun spielt die deutsche Fußball-Nationalmannschaft in Köln gegen Irland (20.45 Uhr, live bei ARD) um die vorzeitige Qualifikation für die Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien, und auf einmal ist doch Bewegung gekommen in die Diskussion. Klose ist verletzt, Gomez auch und Kießling darf sich wie gewohnt auf Bayer Leverkusen konzentrieren. In Köln lautet die Frage: Kruse oder Müller?

Schwer zu beantworten, findet Bastian Schweinsteiger und versucht es trotzdem. Also: „Der Thomas Müller kann ja auf vielen Positionen spielen, und er stellt sie alle auf, nun ja, ganz besondere Weise dar...“ Schweinsteiger unterdrückt ein Glucksen, er kennt Müller und dessen unorthodoxen Stil aus dem Alltag beim FC Bayern, wo sie sich längst schon nicht mehr wundern über das, was der schlaksige Bursche mit seinen langen Haxen so alles anstellt. Aber er nagelt die Bälle so zuverlässig in die Kiste, dass ihn zuletzt auch der Fußballheilige Pep Guardiola in den Angriff gestellt hat.

Was nun den Mönchengladbacher Max Kruse betrifft: „Bei dem läuft es eher über das Spielerische.“ Glaubt jedenfalls Bastian Schweinsteiger, aber so ganz genau kann er das nicht sagen, denn er kennt Kruse nur aus dem Fernsehen und von zwei, drei Bundesligaspielen, „wir haben noch nie zusammengespielt“.

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