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Wirbel um Roman Weidenfeller : Dortmund dementiert Homophobie

Schwul sein ist nicht ansteckend: Ist Borussia Dortmunds Torwart Roman Weidenfeller homophob? Foto: dapdBild vergrößern
Schwul sein ist nicht ansteckend: Ist Borussia Dortmunds Torwart Roman Weidenfeller homophob? - Foto: dapd

Er müsse sich "vielleicht die Haare schneiden oder etwas zierlicher" werden, hatte der Torwart nach seiner erneuten Nicht-Nominierung für die Nationalelf gespottet. Sein Verein Borussia Dortmund dementierte nun, dass die Aussagen von Roman Weidenfeller gegen Joachim Löw gerichtet seien.

Borussia Dortmund fühlte sich genötigt, zu reagieren. „BVB-Torwart Roman Weidenfeller weist Berichte zurück, nach denen er sich nach dem Spiel gegen den 1.FC Nürnberg am Samstag angeblich ’schwulenfeindlich’ geäußert habe“, heißt es in einer Erklärung des Klubs. Der 31 Jahre alte Weidenfeller hatte, nachdem er erneut von Bundestrainer Joachim Löw nicht für die Nationalmannschaft berufen worden war, gesagt, dass er sich „vielleicht die Haare schneiden oder etwas zierlicher“ werden müsse. Löw hatte den 22-jährigen Ron-Robert Zieler von Hannover 96 für die anstehenden Begegnungen als dritten Torwart nominiert. „Selbst wenn jetzt noch ein junger Torwart ausfällt, gibt es bestimmt irgendwo noch Jüngere, die dann eingeladen werden“, sagte Weidenfeller.

„Ich hatte früher schon mal einen Spruch auf den Lippen, der sehr böse ist. Aber den verkneife ich mir lieber“, hatte er noch gesagt. Wer diese Äußerungen als homophob interpretiert, liege falsch, sagte Weidenfeller: „Es geht hier nicht darum, Personen persönlich anzugreifen oder Kollegen zu degradieren, sondern lediglich um das Nichtverständnis, bisher nie eine faire Chance auf eine Nominierung gehabt zu haben“, teilte er mit. Er wird von Michael Becker beraten, der auch für Michael Ballack tätig ist und laut „Spiegel“ im vergangenen Jahr von einer „Schwulencombo“ im deutschen Team sprach. Becker dementierte anschließend diese Äußerung. (Tsp)

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