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Zurück nach Hause : Marco Reus wechselt von Gladbach nach Dortmund

Borussia Dortmund rüstet auf: Der Meister verstärkt sich zur kommenden Saison mit Marco Reus von Liga-Konkurrent Borussia Mönchengladbach. Die Verpflichtung des Nationalspielers lässt sich der BVB einiges kosten.

Ich bin dann mal weg. Marco Reus verlässt Mönchengladbach im Sommer und kehrt in seine Heimatstadt Dortmund zurück.
Ich bin dann mal weg. Marco Reus verlässt Mönchengladbach im Sommer und kehrt in seine Heimatstadt Dortmund zurück.Foto: dpa

Max Eberl, der Sportdirektor von Borussia Mönchengladbach, hat im vergangenen Sommer eine Menge Kritik für seine Transferpolitik einstecken müssen. Die Mannschaft hatte den Abstieg aus der Fußball-Bundesliga nur denkbar knapp verhindert, doch anstatt den Kader mit ein paar gestandenen Kräften zu verstärken, verpflichtete Eberl fast ausschließlich unbekannte Nachwuchsspieler. "Unser bester Sommertransfer war, dass wir alle Stammspieler gehalten haben", hat Borussias Sportdirektor immer wieder gesagt. „Das ist nicht selbstverständlich.“

Dass Eberl mit dieser nicht besonders populären Einschätzung richtig lag, hat er am ersten Arbeitstag des neuen Jahres schmerzhaft erfahren müssen. Der aktuelle Tabellenvierte der Bundesliga wird zur neuen Saison zwei Stammkräfte verlieren. Mittelfeldspieler Roman Neustädter, 23, wird seinen auslaufenden Vertrag nicht verlängern. Noch ärger trifft die Gladbacher die Entscheidung von Marco Reus. Der Nationalspieler wechselt im Sommer zu Borussia Dortmund.

Auf der Homepage der Gladbacher teilte Reus mit, dass er in der kommenden Saison den nächsten Schritt machen wolle "und bei einem Verein spielen möchte, der um die Meisterschaft mitspielt und mir die Garantie gibt, in der Champions League zu spielen. Diese Chance sehe ich in Dortmund." Reus war 2009 vom Zweitliga-Absteiger Rot-Weiss Ahlen nach Mönchengladbach gewechselt und hatte seinen Vertrag erst im Herbst 2010, mitten im Abstiegskampf, bis 2015 verlängert.

Allerdings machte in der Branche recht schnell die Nachricht die Runde, dass der 22-Jährige den Klub für eine festgeschriebene Ablöse vorzeitig verlassen kann. Neben Dortmund zeigte auch Bayern München großes Interesse an Reus. "Wenn der FC Bayern München einen Spieler verpflichten will, dann wird er ihn auch verpflichten!", hatte Manager Christian Nerlinger kurz vor Weihnachten gesagt.

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