Gute Lobby gegen böse Lobby : Umweltorganisationen drängen Jean-Claude Juncker zu Verzicht auf Berater

Neun Umwelt- und Gesundheitsorganisationen drängen darauf, dass Jean-Claude Juncker als EU-Kommissionspräsident auf einen wissenschaftlichen Berater verzichtet. Sie glauben, dass dieser Posten nur der Industrielobby nutzt.

Edda Grabar
EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker
EU-Kommissionspräsident Jean-Claude JunckerFoto: dpa

Am vorigen Dienstag erreichte den künftigen EU-Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker ein offener Brief mit einer gewagten Forderung. Er möge auf einen wissenschaftlichen Berater, der ihm in Forschungsfragen zur Seite steht, verzichten. „Wir … appellieren an Sie, die Position abzuschaffen.“ Unterzeichnet ist der Brief von neun Umwelt- und Gesundheitsorganisationen, darunter Greenpeace, die verhindern wollen, dass dieser Posten der Industrielobby in die Hände spielen könnte. Und die dabei selbst beispielhaft zeigen, wie Lobbyismus funktioniert.

Der komplette Text erschien in der "Agenda"-Ausgabe vom 05. August 2014. Diese neue Publikation des Tagesspiegels erscheint jeden Dienstag. Die aktuelle Ausgabe können Sie jeweils bereits am Montagabend im E-Paper des Tagesspiegels lesen.

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