Willkommen im Klub : Ulrich Freese

Aus dem Leben des SPD-Politikers Ulrich Freese.

Das Büro im Paul-Löbe-Haus hat Ulrich Freese von Hans-Ulrich Klose übernommen, der nicht mehr zur Wahl im September antrat. „Ich hatte Glück, es ist ein sehr schönes Büro“, sagt Freese. Dort sind in letzter Zeit viele Einladungen eingetrudelt, die meisten von Industrie- und Energiebetrieben. Denn die wissen, wie wichtig der neue Abgeordnete Ulrich Freese für sie sein könnte. Zehn Jahre lang war der 62 Jahre alte Sozialdemokrat stellvertretender Vorsitzender der IG Bergbau, Chemie, Energie. Von dieser Tätigkeit nimmt er so einiges mit in den Bundestag: „Langjährige Berufserfahrung, eine professionelle Arbeitsstruktur und ein gutes Netzwerk.“Inzwischen arbeitet er maßgeblich mit an der Energiewende, und zwar so, wie es viele Menschen in seinem Wahlkreis Cottbus/Spree-Neiße erwarten. So soll er zum Beispiel für einen ganz wesentlichen Satz im Koalitionsvertrag verantwortlich sein: „Die konventionellen Kraftwerke (Braunkohle, Steinkohle, Gas) als Teil des nationalen Energiemixes sind auf absehbare Zeit unverzichtbar.“ Das dürfte ankommen in der Lausitz, für die er sich schon zehn Jahre lang im brandenburgischen Landtag einsetzte und unter anderem durch seine Widerworte bekannt wurde – nicht immer trug er die Entscheidungen der Regierung mit. Im Moment hat er aber kein Verlangen nach Streit mit der eigenen Fraktion: „Bisher ist doch alles sehr zufriedenstellend gelaufen.“ Dazu hat er selbst manches beigetragen.

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