• Am Rande des Sziget-Festivals: Nachwuchsschauspieler Fynn Henkel in Ungarn von Ast erschlagen

Am Rande des Sziget-Festivals : Nachwuchsschauspieler Fynn Henkel in Ungarn von Ast erschlagen

Bereits am Montag hatten ungarische Medien von einem Todesopfer auf dem alljährlichen Sziget-Festival berichtet. Wie nun klar wurde, handelt es sich dabei um den deutschen Jugendschauspieler Fynn Henkel.

Der Schauspieler Fynn Henkel posiert als Giorgio bei Dreharbeiten zu dem Kinofilm "Die schwarzen Brüder" am 23.07.2012 in Köln. Am Mittwoch wurde bekannt, dass er in Ungarn von einem Ast erschlagen wurde.
Der Schauspieler Fynn Henkel posiert als Giorgio bei Dreharbeiten zu dem Kinofilm "Die schwarzen Brüder" am 23.07.2012 in Köln. Am...Foto: dpa

Der deutsche Kinder- und Jugendschauspieler Fynn Henkel ist tot. Dies bestätigte die Potsdamer Künstlervermittlung Rietz Casting & Agentur am Mittwoch unter Berufung auf die Familie. Der 18-jährige Henkel war nach einem Bericht der Budapester Boulevard-Zeitung „Bors“ von einem herabfallenden Ast erschlagen worden. Er hatte am Rande des Sziget-Festivals in Budapest campiert.

Fynn Henkel verkörperte 2009 den Jonas Grieshaber in der von der ARD produzierten Serie „Tiere bis unters Dach“. 2012 spielte er die Hauptrolle in der Verfilmung von Lisa Tetzners Kinderbuch „Die Schwarzen Brüder“. Zuletzt war er als Kultur-Freiwilliger der deutschen Unesco-Kommission in der südungarischen Stadt Pecs (Fünfkirchen) tätig.

Bereits am Montag hatten ungarische Medien berichtet, dass ein junger Deutscher am Rande des Sziget-Festivals ums Leben gekommen war. Ein herabfallender Ast hatte ihn erschlagen, als er in seinem Zelt schlief. Es hatte an einer Stelle in den Donau-Auen gestanden, die fürs Campieren gesperrt war.

„Bors“ hatte das Unfallopfer am Dienstag als „Fynn H.“ identifizert. Das Sziget-Festival war am Sonntag auf der Budapester Werfteninsel zu Ende gegangen. Mehr als 400.000 Besucher aus ganz Europa hatten eine Woche lang Konzerte von Robbie Williams und zahlreicher anderer Stars sowie das freizügige Lebensgefühl des Festivalareals an der Donau genossen. Viele schliefen in Zelten, für die die Veranstalter eigene Campingplätze eingerichtet hatten. (dpa)

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