Ambitionierte Idee : Australischer Millionär lässt die "Titanic" nachbauen

Der australische Bergbau-Magnat Clive Palmer plant einen originalgetreuen Nachbau der legendären "Titanic". Die Jungfernfahrt von Großbritannien nach New York soll 2016 stattfinden. Dann jedoch mit genügend Rettungsbooten an Bord.

So könnte die "Titanic II" einem Entwurf zufolge einmal aussehen.
So könnte die "Titanic II" einem Entwurf zufolge einmal aussehen.Foto: dpa

Mehr als hundert Jahre nach dem Untergang der „Titanic“ treibt der australische Bergbau-Magnat Clive Palmer seine Idee eines originalgetreuen Nachbaus des legendären Schiffs voran. „Die 'Titanic' war das Schiff der Träume.
Die 'Titanic II' ist das Schiff, auf dem Träume Wirklichkeit werden“, sagte Palmer, als er am Dienstag in New York den offiziellen Startschuss für das Projekt gab. In wenigen Tagen werde der Vertrag mit einer chinesischen Werft unterzeichnet, Ende des Jahres solle der Bau beginnen. Für 2016 sei dann die Jungfernfahrt von Großbritannien nach New York geplant.

Der Nachbau soll die gleiche Route nehmen wie einst die „Titanic“ auf ihrer ersten Fahrt - nur mit dem Unterschied, dass das Schiff dieses Mal den New Yorker Hafen auch erreicht. Palmer versicherte, dass die neue „Titanic“ den höchsten Sicherheitsstandards entsprechen werde. Außerdem sollen - anders als bei der Katastrophe am 15. April 1912 - genügend Rettungsboote an Bord sein. Mehr als 1500 Menschen waren ums Leben gekommen, als die „Titanic“ damals nach einer Kollision mit einem Eisberg im Atlantik versank.

Ansonsten werde sich die Kopie aber sehr stark an der echten „Titanic“ orientieren, erklärte Palmer. Auch die Unterteilung der Fahrgäste in drei Klassen soll den Angaben zufolge genauso streng eingehalten werden wie vor hundert Jahren. Je nach Ticket speisen die Passagiere dann entweder in einem edel verzierten Salon oder an langen Tischen unter Deck. Es werde „keine Vermischung“ der Klassen geben, sagte Palmer.

Wie teuer der Nachbau sein wird, wollte der 58-Jährige nicht sagen. Alle Kosten würden aber von ihm getragen, sagte Palmer. „Ich bezahle dafür, weil ich das Geld, das ich habe, ausgeben will, bevor ich sterbe.“

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