• Band kündigt Veröffentlichung an: Morgen kommt wohl ein neues Album der Rolling Stones

Band kündigt Veröffentlichung an : Morgen kommt wohl ein neues Album der Rolling Stones

Die Band nahm offenbar einen Klassiker des Chicago Blues auf. Schon am morgigen Donnerstag soll das Album erscheinen.

Die Rolling Stones, Charlie Watts (l-r), Ron Wood, Keith Richards und Mick Jagger im Jahre 2008.
Die Rolling Stones, Charlie Watts (l-r), Ron Wood, Keith Richards und Mick Jagger im Jahre 2008.Foto: picture alliance / dpa

Die Rolling Stones wollen offenbar am Donnerstag ein neues Album herausbringen. Auf Twitter deuteten die britischen Altrocker am Dienstag eine Veröffentlichung am 6. Oktober an - es könnte das erste Studioalbum der Stones seit "A Bigger Bang" von 2005 sein. Details nannte die Band nicht. Berichten zufolge dürfte das neue Album aber eine Sammlung von Klassikern des sogenannten Chicago Blues enthalten. Der US-Produzent Don Was, der viele Jahre lang mit den Rolling Stones zusammenarbeitete, hatte kürzlich berichtet, die Band um Mick Jagger und Keith Richards habe eine Reihe von Klassikern des Chicago Blues aufgenommen.

Der französischen Zeitung "Le Figaro" hatte Was gesagt, die Stones hätten die Lieder an nur drei Tagen eingespielt. Mittels einer einfachen Studioausstattung hätten sie versucht, einen authentischen Sound zu erzeugen. Auch der Star-Gitarrist Eric Clapton, der in einem benachbarten Studio gearbeitet habe, habe an den Aufnahmen teilgenommen. Am Freitag bestreiten die Stones den Auftakt des neuen Festivals "Desert Trip" in Kalifornien, bei dem die Legenden der Rock-Musik zusammenkommen. Während des dreitägigen Festivals treten auch Paul McCartney, Bob Dylan, Roger Waters, The Who und Neil Young auf. Die Rolling Stones haben in den vergangenen Jahren mehrere Konzertmitschnitte veröffentlicht, aber kein Studioalbum.

Der 72-jährige Keith Richards hat wiederholt seine Liebe zum Chicago Blues bekundet und diesen als wichtigen musikalischen Einfluss seiner Jugend in England bezeichnet. Der Chicago Blues entstand, als Afroamerikaner aus den US-Südstaaten im Zuge der "Großen Migration" im 20. Jahrhundert in die Industriestädte des Nordens abwanderten. Ihre Musik, der Blues, mischte sich dort mit Rockelementen. (AFP)

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