• Brief an Bundespräsidenten: Serientäter Mehmet bittet Gauck um Rückkehr nach Deutschland

Brief an Bundespräsidenten : Serientäter Mehmet bittet Gauck um Rückkehr nach Deutschland

Seine Geschichte sorgte für Schlagzeilen: Mit 14 wurde er als jugendlicher Serienstraftäter "Mehmet" bekannt und in die Türkei abgeschoben. Nun will der inzwischen 28-Jährige zurück nach Deutschland und hofft auf die Unterstützung des Bundespräsidenten.

Der vor Jahren als Serientäter "Mehmet" bekannt gewordene Muhlis A. hat einen Brief an Joachim Gauck geschickt.
Der vor Jahren als Serientäter "Mehmet" bekannt gewordene Muhlis A. hat einen Brief an Joachim Gauck geschickt.Foto: dapd

Der als „Mehmet“ bundesweit bekannt gewordene Serienstraftäter Muhlis A. hat über seinen Anwalt in einem offenen Brief an Bundespräsident Joachim Gauck um Unterstützung für seine Rückkehr nach Deutschland gebeten. Das berichtet die „Bild“-Zeitung. Der Deutsch-Türke Muhlis A. war nach diversen Straftaten im Alter von 14 Jahren in die Türkei abgeschoben worden und will jetzt als 28-Jähriger nach Deutschland zurückzukehren.

In dem Schreiben, das der Zeitung vorliegt, beklage „Mehmets“ Anwalt Burkhard Benecken, dass seinem Mandanten insbesondere von Seiten der bayrischen Politik „Unrecht widerfahren“ sei und bittet den Bundespräsidenten um Hilfe: „Es geht allein darum, dass Sie, sofern Sie das Anliegen meines Mandanten nachvollziehen können, sich möglicherweise dafür stark machen als Staatsoberhaupt, dass auch in diesem Fall Neutralität und Unvoreingenommenheit herrschen sollte“, schreibt der Anwalt an Bundespräsident Gauck.

Das Bundespräsidialamt bestätigte der Zeitung den Eingang des Schreibens. Mehmets letzte Straftat, so der Anwalt weiter, liege sieben Jahre zurück, sein türkisches Führungszeugnis sei einwandfrei.

(dapd)

27 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben