Bundesamt für Statistik : Neun Prozent mehr Verkehrstote im Februar

Auf Deutschlands Straßen wird weiter massenhaft gestorben. Der Autoverkehr tötete in den ersten beiden Monaten des Jahres insgesamt 424 Menschen, ein Plus von knapp fünf Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Eine traurige Bilanz.

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Schlachtfeld Straße: 424 Menschen kamen in Deutschland in den ersten beiden Monaten des Jahres ums Leben.
Schlachtfeld Straße: 424 Menschen kamen in Deutschland in den ersten beiden Monaten des Jahres ums Leben.Foto: dpa

202 Menschen starben im Februar 2015 im Straßenverkehr. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen weiter mitteilt, waren das 16 Personen oder 8,6 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Dagegen nahm die Zahl der Verletzten im Februar 2015 gegenüber Februar 2014 ab, und zwar um 8,3 Prozent auf rund 22.400.  

In den ersten beiden Monaten des Jahres 2015 verloren insgesamt 424 Menschen ihr Leben im Straßenverkehr, das waren 19 Personen mehr (+ 4,7 Prozent) als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Bei den Verletzten dagegen gab es einen Rückgang um 3,4 Prozent auf rund 48.000 Personen. Die Zahl der in den Monaten Januar und Februar 2015 polizeilich erfassten Unfälle stieg um 1,2 Prozent gegenüber den entsprechenden Monaten des Vorjahres auf 361.200. Während die Unfälle mit Personenschaden in diesem Zeitraum um 3,6 Prozent auf rund 36.900 zurückgingen, stieg die Zahl der Unfälle mit ausschließlich Sachschaden um 1,7 Prozent auf etwa 324.300 an.

In Berlin sind in den ersten beiden Monaten des Jahres 2015 insgesamt 2020 Menschen im Straßenverkehr verunglückt, vier davon tödlich. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres waren es noch acht Menschen gewesen. In Brandenburg verringerte sich die Zahl der Verkehrstoten von 19 auf acht. Die meisten Verkehrsteilnehmer kamen in Niedersachsen ums Leben (77), gefolgt von Nordrhein-Westfalen (74) und Baden-Württemberg (62).

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