Generation Solidarität : Die Gärtner der Großstadt

10.10.2012 13:00 Uhrvon
  • Moderne Gärtner. Im Prinzessinnengarten bauen Großstädter Obst und Gemüse an. Und wo noch? Liebe Leserinnen, liebe Leser: Senden Sie uns Ihre Fotos an leserbilder@tagesspiegel.de Foto: Kai-Uwe Heinrich
    Moderne Gärtner. Im Prinzessinnengarten bauen Großstädter Obst und Gemüse an. Und wo noch? Liebe Leserinnen, liebe Leser: Senden Sie uns Ihre Fotos an leserbilder@tagesspiegel.de - Foto: Kai-Uwe Heinrich
  • Dieses Beet in der Hagelberger Straße in Kreuzberg wurde laut unserer Leserin Susanne Roggemann sogar bei Straßenbauarbeiten verschont. Foto: Susanne Roggemann
    Dieses Beet in der Hagelberger Straße in Kreuzberg wurde laut unserer Leserin Susanne Roggemann sogar bei Straßenbauarbeiten verschont. - Foto: Susanne Roggemann
  • Die Frankfurter Allee hat einen neuen Mini-Garten. Foto: Evelin Pakosta
    Die Frankfurter Allee hat einen neuen Mini-Garten. - Foto: Evelin Pakosta

Der Prinzessinnengarten und andere Berliner "Urban Gardening"-Projekte sind längst Kult. Aber was macht der Rest Europas? In der Reihe "Generation Solidarität" vernetzt Arte in Kooperation mit dem Tagesspiegel verschiedene Projekte aus ganz Europa.

In Berlin ist das nichts Neues: Der Prinzessinnengarten in Kreuzberg ist weit über die Grenzen der Hauptstadt bekannt, der Stadtteilgarten Schillerkiez erfüllt nicht nur Tempelhofer mit Freude. "Urban Gardening"-Projekte sind angesagt. Diese städtischen Grünflächen werden häufig von den Bewohnern eines Viertels gemeinsam bewirtschaftet und auf innerstädtischen Brachflächen angelegt. Etwas Landleben in der Großstadt, davon träumen viele.

Aber was macht der Rest Europas? In der Reihe "Generation Solidarität" stellt der Fernsehsender Arte in dieser Woche das Madrider Netzwerk für Urban Gardening vor.

Es wurde von mehreren Gruppen ins Leben gerufen, um den ökologischen Anbau in der spanischen Hauptstadt voranzutreiben. Die Gärten dienen in erster Linie zum Anbau von Obst und Gemüse und sollen langfristig zur Nahrungsmittelautonomie beitragen. Die urbanen Gärtner von Madrid wollen außerdem den sozialen Zusammenhalt durch gegenseitige Unterstützung, die Schaffung von Begegnungsstätten, Erfahrungsaustausch und Wissenstransfer stärken.

Hier das Arte-Video aus Madrid:

Das Arte-Projekt Generation Solidarität vernetzt lokale Initiativen in ganz Europa. Sechs Monate lang kann jeder Projekte und Aktionen auf der großen Web-Plattform Generation Solidarität vorstellen, sich mit anderen vernetzen, Erfahrungen austauschen. Zu den Themen "Kunst gegen die Krise", "United Europe", "Smart Europe" und "Green Europe" kann jeder, der möchte, mitdiskutieren und abstimmen, welche Initiative mehr Aufmerksamkeit bekommen soll.

Wohnungsräumungen von Kreditopfern verhindern, Dörfer für Obdachlose bauen, oder mit Kunst gegen das herrschende System aus Ratingagenturen, Finanzmanagern und Bankenmacht protestieren. Jede Woche wählt das Internetteam von Arte mehrere Projekte, Beiträge oder Kommentare aus und stellt sie in einem Video zusammen, das dann im Arte Journal (um 19.10 Uhr auf Deutsch ; um 19.45 Uhr auf Französisch) gesendet wird. Die Videos können Sie exklusiv auch bei Tagesspiegel Online sehen.

Wissens - Test

Service
Unser/e Leser/in blinder meint zum Artikel: Besuch im Reichstag bleibt umständlich:
Da von den aktuell 620 Abgeordneten bei den Sitzungen sowieso nur 20% anwesend sind, bleiben fast fünfhundert Sitze unbelegt. Hier könnte man doch die wartenden Besucher nach der obligatorischen Einlasskontrolle "zwischenparken".
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