Mauer des Schweigens : Pakistanische Muslime vergewaltigten englische Mädchen

In Großbritannien ist eine heftige Debatte um pakistanischstämmige Sexualstraftäter entbrannt. Die Täter sind Männer, die eifersüchtig über die Jungfräulichkeit ihrer Schwestern und Töchter wachen, westliche Mädchen aber als „Huren“ betrachten, wenn sie nur einen Freund hatten. Und keiner sagte etwas.

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Großbritanniens Kinderschutz-Polizei wird sich eingehend mit Vorwürfen befassen, die in Großbritannien eine heftige Debatte ausgelöst haben. Zwar sind 80 Prozent der Sexualstraftäter in den Gefängnissen weiße Briten, aber nun sind die Zeitungen voll von Berichten über organisierte Banden von pakistanischstämmigen Muslimen, die weiße Mädchen systematisch als „Sexsklaven“ heranziehen. Nach Berichten der „Times“ wissen Polizei und Behörden schon lange von diesen „systematischen Misshandlungen“, unternahmen aber nichts – aus Furcht, Rechtsextremisten in die Hände zu spielen.

Nun soll die Sondereinheit „Ceops“ das heiße Eisen anfassen, bestätigte das Innenministerium. Das „Child Exploitation and Online Protection Centre“, in der Polizei, Sozialarbeiter und Schulexperten zusammenarbeiten, hat sich bereits bei der Aufdeckung internationaler Pädophilenringe einen Namen gemacht. Die „Times“ hatte einen Prozess gegen Pakistanis in Nottingham zum Anlass genommen, das Tabu zu brechen: Während in den meisten Prozessberichten nach britischem Brauch keinerlei Bezug auf Hautfarbe, ethnische oder religiöse Zugehörigkeit der Angeklagten Mohammed Liaqat and Abid Saddique genommen wurde, stellte sie ein Dossier über 17 ähnliche Prozesse in 13 Städten zusammen. In allen wurden zwei oder mehr Männer verurteilt, die Mädchen mit Aufmerksamkeit, Süßigkeiten, Fahrten in schicken Autos und Drogen gefügig gemacht und dann für Sexakte an andere Männer vermittelt haben. 53 Männer wurden verurteilt. Fast alle waren pakistanischer Abstammung. Fast alle Opfer waren weiße Mädchen.

Die „Times“ sprach von einer „Verschwörung des Schweigens“. Kinderschutzexperten haben lange von dem „Verbrechensmuster“ gewusst. Aber bis jetzt ist umstritten, ob die Abstammung der Täter relevant für das Verbrechen sei. Die „Times“ meint: ja. „Um diese Verbrechen zu stoppen, muss man darüber sprechen. Aber niemand will öffentlich sagen, dass Briten pakistanischer Herkunft in einigen Teilen unseres Landes junge weiße Mädchen heranziehen und sie unter ihren Verwandten für Sex herumreichen“, wird ein hoher Polizeibeamter zitiert.

In dem Prozess in Nottingham waren neben den beiden Bandenführern elf weitere Männer angeklagt. Die Drahtzieher präsentierten sie sich als fromme, familientreue Muslime, aber in ihrem silbernen BMW hatten sie Wodka unterm Sitz und Kokain im Handschuhfach. In der Stadt Derby sprachen sie Mädchen an Bushaltestellen oder Bahnhöfen an, das jüngste Opfer war zwölf Jahre alt. Erst überhäuften sie die Mädchen mit Aufmerksamkeit, dann wurden sie in Hotelzimmern oder Parks vergewaltigt. Sexszenen wurden mit Handys gefilmt und weitergegeben. „Sie behandelten junge Menschen mit einem völligen Mangel an Menschlichkeit und Respekt“, sagte der Richter bei der Urteilsverkündung, während der die rechtsextreme „English Defence League“ vor dem Gericht gegen „Muslim-Päderasten“ demonstrierte. Die Haupttäter erhielten Haftstrafen von unbestimmter Dauer.

Grund des Problems ist der Kontrast zwischen der strengen Sexualmoral Pakistans und den Sitten junger Engländerinnen. Die Täter sind Männer, die eifersüchtig über die Jungfräulichkeit ihrer Schwestern und Töchter wachen, westliche Mädchen aber als „Huren“ betrachten, wenn sie nur einen Freund hatten.

Ungewöhnlich deutlich wurde der frühere Labour-Innenminister Jack Straw, als er die Lage von jungen pakistanischen Briten beschrieb, die in einer freizügigen Gesellschaft leben und vor Testosteron bersten. „Mädchen pakistanischer Abstammung sind für sie tabu, weiße Mädchen dagegen sehen sie als wohlfeiles Fleisch.“ In seinem Wahlkreis Blackburn gab es zwei solche Prozesse.

Mohammed Shafik, Direktor der Muslim-Jugendorganisation Ramadhan Foundation, warf seinen Glaubensbrüdern „krassen Rassismus“ vor. „Sie glauben, dass weiße Mädchen weniger moralisch und weniger wertvoll sind. Sie glauben auch, dass Missbrauch weißer Mädchen in ihrer eigenen Gemeinschaft nicht ernst genommen wird.“ Shafik fordert, dass Muslime weiße Teenager mit dem gleichen Respekt behandeln wie muslimische Mädchen. Aber das bedeutet, dass Muslimen praktisch jede Affäre mit einem nichtmuslimischen Mädchen verboten wäre – was, argumentieren andere, genauso rassistisch wäre.