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REKORD-EINSCHALTQUOTE : REKORD-EINSCHALTQUOTE

16.10.2012 00:00 Uhr

Felix Baumgartner hat auch im Fernsehen Rekorde gebrochen. Der deutsche Nachrichtenkanal n-tv erreichte mit der Live-Übertragung die höchste Zuschauerzahl in seiner Geschichte. 7,1 Millionen Menschen (Marktanteil 19,9 Prozent) verfolgten den Sprung des Österreichers. Damit verzwanzigfachte n-tv seine Quote im Vergleich zu normalen Sonntagabenden und übertrumpfte sogar die „Tagesschau“, die zum Zeitpunkt des Absprungs 5,6 Millionen einschalteten. Dies habe den bisherigen n-tv-Bestwert von 5,5 Millionen bei der Beerdigung von Michael Jackson übertroffen.

Noch mehr Menschen verfolgten den Absprung im Netz.

Weltweit acht Millionen Nutzer zählte Youtube in seinem zweistündigen Live-Stream zu Spitzenzeiten – auch das ist Rekord. Noch nie erreichte die zu Google gehörende Videoplattform so viele Zuschauer mit einer Live-Übertragung, teilte der US-Konzern am Montag mit. Die Zahlen werden die etablierten Sender mit Sorge betrachten. Denn erst vergangene Woche hatte Youtube angekündigt, im November in Deutschland zwölf Spartensender zu starten. Wie konkurrenzfähig diese neue Form des Fernsehens sein kann, hat der Sonntagabend erneut bewiesen.

Zu den Gewinnern des Sprungs von Felix Baumgartner zählt aber vor allem ein kleiner Sender aus Österreich: Servus TV. Er gehört zum Medienimperium des Red-Bull-Milliardärs Dietrich Mateschitz, der mit seinem Unternehmen den Sprung gesponsert hat. Die ersten Bilder und auch das erste Interview mit Baumgartner übertrug sein Sender – neben dem Red-Bull-Youtube-Kanal – exklusiv. Servus TV erzielte mit seinem insgesamt zehnstündigen Programm ebenfalls einen Senderrekord. 777 000 Zuschauer zählte Servus TV und erreichte damit erstmals einen Marktanteil von 1,1 Prozent. Bereits vergangenen Dienstag, als Baumgartner zum ersten Abflug ansetzen wollte, aber wegen schlechten Wetters wieder absagen musste, hatte Servus TV einen Rekord aufgestellt.

Mateschitz’ Strategie, den Sender mit Baumgartners Sprung über die Grenzen Österreichs hinaus weiter bekannt zu machen, dürfte damit aufgegangen sein. In Deutschland will Mateschitz mit Servus TV, über Kabel und Satellit empfangbar, expandieren und hat sich deshalb die Rechte für die Übertragung der Eishockey-Liga gesichert. sop

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