WETTERKATASTROPHEN IN DEN USA : Dürre, Stürme – Klimawandel?

Selbst in den USA wird wieder über den Klimawandel diskutiert, wenn auch nicht im Präsidentschaftswahlkampf. Verschiedene Klimaforscher haben die Wetterextreme der vergangenen beiden Jahre mit der globalen Erwärmung in Zusammenhang gebracht, Seither wird in der amerikanischen Öffentlichkeit die Frage aufgeworfen, ob die dramatische Dürre, die zeitenweise fast das gesamte Land betraf, sowie die Zunahme von Tornados im Inland und der nun an der Ostküste erwartete Hurrikan Sandy weit nördlich von üblichen Entstehungsgebieten nicht doch etwas mit dem Klimawandel zu tun haben könnten.

Die Hitzewelle und Dürre vor allem im Süden der USA in diesem Jahr hatte zum einen mit dem periodisch wiederkehrenden Wetterphänomen La Nina zu tun. Doch Klimaforscher von der amerikanischen Wetterbehörde und dem britischen Hadley-Klimaforschungszentrum haben errechnet, dass die diesjährige Dürre in den USA durch den von Menschen verursachten Ausstoß von Kohlendioxid um 20 Mal wahrscheinlicher geworden ist als noch in den 1960er Jahren. Nach Schätzungen von Ökonomen hat die Dürre in diesem Jahr wirtschaftliche Schäden in einer Höhe von rund zwölf Milliarden Dollar verursacht. Weltweit rechnen Versicherungsunternehmen mit steigenden Policen, weil die wetterbedingten Schäden, die in den USA reguliert werden müssen, ähnlich teuer werden könnten wie die Kosten für den Wirbelsturm Katrina im Jahr 2005. deh

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