BERLIN, aber oho : Eschenbräu

Martin Eschenbrenner braut in Berlin sein eigenes Bier.

Markus Fischer
Martin Eschenbrenner Markus Fischer
Martin EschenbrennerMarkus Fischer

Chef: Martin Eschenbrenner (41)
Branche: Gastronomie
Mitarbeiter: 11
Gründungsjahr: 2001
Firmensitz: Wedding

Schon während des Studiums zum Brauingenieur hat Martin Eschenbrenner eigenes Bier im Keller gebraut. Das Hobby wurde dann zum Beruf, weil das Eschenbräu genauso schmeckte, wie er sich ein gutes Bier vorstellt, nämlich „süddeutsch süffig und hopfenaromatisch.“ Der gebürtige Karlsruher kann mit den hiesigen Biersorten nicht viel anfangen, die seien so langweilig bitter. Das Bierbrauen ist eine Kunst für ihn und Bier kein Massenprodukt. „Der Braumeister sollte die maßgebliche Person sein, die das Bier kreiert und nicht die Werbeabteilung eines Bierkonzerns.“ Pur und unfiltriert kommt das Bier aus den Zapfhähnen. Das Lieblingsbier in seiner kleinen Gastwirtschaft ist der „Alte Schwede“, der sieben Wochen lang im Fass eineinhalb Meter tief in der Erde lagert, bevor er den Gästen serviert wird. Neben Bier presst Eschenbrenner inzwischen auch Apfelsaft und brennt Schnaps. Den ersten Whiskey gibt es nächstes Jahr.

Berlin hat gut 160 000 kleine Unternehmen. Jeweils eines davon stellen wir montags bis freitags im Tagesspiegel vor.

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