BERLIN, aber oho : Mein Miezenmobil

Wenn sich Katzenhalter und Tier für eine Zeit trennen müssen, will Andrea Schauer einspringen. Sie verdingt sich als mobile Katzen-Pflegerin

Thomas Walbröhl
Andrea Schauer betreibt das Miezenmobil.
Andrea Schauer betreibt das Miezenmobil.Foto: Privat

Was soll man erwarten, wenn sich eine Katzennärrin selbstständig macht? Natürlich etwas mit Miezen. So war das auch bei Andrea Schauer, die früher in der Immobilienbranche gearbeitet hat. „Früher hatte ich immer Katzen“, sagt sie. „Das fehlte mir in den letzten fünf Jahren hierin Berlin. Ich kann hier keine halten.“ Zuerst sollte es ein Katzencafé nachjapanischem Vorbild sein odereine Katzenpension. Aber an eine Miete für einen eigenen Laden wollte sie sich für ihre spontane Idee nicht gleich binden. „Wenn schon keine Katze zu mir kommt, dann komme ich eben zur Katze“, dachte sie sich. Jetzt bietet sie innerhalb Berlins mobile Katzenpflege an und kommt zu Herrchen und Frauchen mit ihrem Miezenmobil. 365Tage im Jahr, auch zur Urlaubssaison, an Weihnachten und Silvester. Zwischen 18 und 23 Euro nimmt sie die Stunde, je nachdem ob Wochentag, Wochenende oder Feiertag. Wenn Herrchen und Frauchen zum Beispiel verreisen, bietet sie an, die Tiere zu füttern, Medikamente zu geben und das Fell zu bürsten, die Post gleich mit rein zu holen oder die Blumen zu gießen. Gibt es bei Kunden noch andere Haustiere, will sie langfristig auch Hunde, Spinnen und Schlangen gleich mit versorgen.


Chefin: Andrea Schauer (51)

Branche: Dienstleistungen

Mitarbeiter: 1

Gründungsjahr: 2015

Firmensitz: Wilmersdorf


Berlin hat gut 160 000 kleine Unternehmen. Jeweils eines davon stellen wir montags bis freitags vor.

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